Bewertung:

Das Buch bietet eine Sammlung von Aufsätzen, die sich mit den Überschneidungen von Geschlecht und Behinderung befassen und ein breites Spektrum von Perspektiven aufzeigen. Während einige Leser das Buch als aufschlussreich und wertvoll für akademische Zwecke erachten, kritisieren andere, dass es ihm an Tiefe und Substanz fehlt.
Vorteile:Vielfältige Themen, wertvoll für das Verständnis von Behinderung und Sexualität, enthält persönliche Geschichten, die den Leser ansprechen. Nützlich als Studienführer und Referenzmaterial für wissenschaftliche Arbeiten.
Nachteile:Einige Aufsätze bieten keine eingehende Analyse, was zu einem Mangel an Substanz bei der Erforschung komplexer Themen führt; erfüllt möglicherweise nicht die Bedürfnisse von Lesern, die eine umfassende Untersuchung des Themas suchen.
(basierend auf 6 Leserbewertungen)
Sex and Disability
Der Titel dieser Aufsatzsammlung, Sex and Disability, vereint zwei Begriffe, die in der allgemeinen Vorstellung oft als unvereinbar gelten. In den wichtigsten Texten der Sexualitätsforschung, einschließlich der Queer-Theorie, wird Behinderung nur selten erwähnt, und in den grundlegenden Texten der Behindertenforschung wird Sex nicht besonders ausführlich behandelt.
Was wäre, wenn „Geschlecht“ und „Behinderung“ als eng miteinander verbundene Konzepte verstanden würden? Und was wäre, wenn behinderte Menschen sowohl als Subjekte als auch als Objekte einer Reihe von erotischen Wünschen und Praktiken gesehen würden? Dies sind einige der Fragen, mit denen sich die Autoren dieser Sammlung beschäftigen. Aus verschiedenen Blickwinkeln - einschließlich Literaturanalyse, Ethnografie und Autobiografie - untersuchen sie, wie Sex und Behinderung zusammenkommen und wie behinderte Menschen Sex und sexuelle Identitäten in einer ableistischen und heteronormativen Kultur verhandeln. Indem sie die Disability Studies auf den Prüfstand stellen und gleichzeitig den Blickwinkel der Queer Studies und der Sexualwissenschaft erweitern, rütteln diese Aufsätze an den Vorstellungen darüber, wer und was sexy und sexualisierbar ist, was als Sex zählt und was Begehren ist.
Gleichzeitig stellen sie die Vorstellungen von Behinderung in der herrschenden Kultur, den Queer Studies und den Disability Studies in Frage. Mitwirkende.
Chris Bell, Michael Davidson, Lennard J. Davis, Michel Desjardins, Lezlie Frye, Rachael Groner, Kristen Harmon, Michelle Jarman, Alison Kafer, Riva Lehrer, Nicole Markotic, Robert McRuer, Anna Mollow, Rachel O'Connell, Russell Shuttleworth, David Serlin, Tobin Siebers, Abby L.
Wilkerson.