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Seen and Unseen: Or, Monologues of a Homeless Snail
Gesehen und ungesehen: Or, Monologues of a Homeless Snail (1897) ist eine Sammlung von Gedichten von Yone Noguchi. Nur drei Jahre nach seiner Ankunft in San Francisco geschrieben, fangen diese Gedichte die Gefühle eines jungen Mannes fern der Heimat ein. Noguchi, der fließend Englisch spricht und den offenen, fließenden Stil des freien Verses beherrscht, bleibt einzigartig in seiner Vision des irdischen Lebens.
Noguchis Gedichte sind Lieder von Licht und Schatten, im Einklang mit Tieren, Jahreszeiten, Geistern und komplexen Gefühlen. Seine Worte sind Blätter, seine Gedanken sind Vorhänge, die "mit ihren schattenhaften Händen" an seine Tür klopfen. Seine "(P)oetry beginnt mit dem unermüdlichen Gesang der Grille, auf dem mageren grauhaarigen Hügel, am nüchtern-gesichtigen Abend. / Und die nächste Seite ist Stille." Allein in einem fremden Land findet er Trost in der seltsamen Musik der Natur, Hoffnung in den Worten, die er aus ihr machen kann. Er stellt sich vor, wie er in den Tiefen einer Schlucht schläft, Briefe schreibt, die nie ankommen werden, und sich nach dem Gesang der Grillen sehnt. "Die heimatlose Schnecke klettert das Kissen hinauf, starrt auf die versilberten Sterntränen auf meinen Augen! (...) Oh, ich bin allein! Wer kennt mein nächtliches Gefühl! "Fragt er, fragt die heimatlose Schnecke, und der Leser sehnt sich nach einer Antwort.
Mit einem schön gestalteten Einband und einem professionell gesetzten Manuskript ist diese Ausgabe von Yone Noguchis Seen and Unseen: Or, Monologues of a Homeless Snail ist ein Klassiker der japanisch-amerikanischen Literatur, der für moderne Leser neu interpretiert wurde.