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Health and Hygiene in Chinese East Asia: Policies and Publics in the Long Twentieth Century
Dieser Sammelband erweitert die Geschichte der kolonialen Medizin und des öffentlichen Gesundheitswesens, indem er die Bemühungen um die Überwindung von Krankheiten und die Verbesserung der Gesundheit der Menschen in den chinesischen Regionen Ostasiens vom späten neunzehnten Jahrhundert bis in die Gegenwart untersucht.
Die Autoren befassen sich mit den wissenschaftlichen und politischen Aspekten der Gesundheitspolitik und ihrer Umsetzung in Taiwan, der Mandschurei, Hongkong und dem Yangzi-Flussdelta, wobei sie sich vor allem auf Städte und Dörfer konzentrieren. Ob es um den Widerstand von Laienhebammen im kolonialen Taiwan gegen die japanische Kampagne geht, sie durch Experten für "wissenschaftliche Mutterschaft" zu ersetzen, oder um die Reaktion britischer Kolonisten in Schanghai auf chinesische Ernährungs- und Gesundheitsvorschriften, sie beleuchten die Auswirkungen ausländischer Interventionen und Einflüsse auf bestimmte Situationen und Orte.
Jahrhunderts in der Mandschurei bis hin zu SARS in Südchina, Singapur und Taiwan, aber sie betonen auch, dass es bei der öffentlichen Gesundheit nicht nur um epidemische Krisen geht. Wie die Aufsätze über die Trockenlegung von Sümpfen in Taiwan, die Durchsetzung von Hygieneverordnungen in Schanghai und Impfkampagnen in der Mandschurei zeigen, waren die öffentlichen Gesundheitsbehörden während des gesamten zwanzigsten Jahrhunderts vor allem mit den alltäglichen Tätigkeiten der Aufklärung, Prävention und Überwachung beschäftigt. Mitwirkende.
Warwick Anderson, Charlotte Furth, Marta E. Hanson, Sean Hsiang-lin Lei, Angela Ki Che Leung, Shang-Jen Li, Yushang Li, Yi-Ping Lin, Shiyung Liu, Ruth Rogaski, Yen-Fen Tseng, Chia-ling Wu, Xinzhong Yu.