Bewertung:

Das Buch ist ein wunderschön geschriebenes Memoir von Martin Booth, das seine Kindheitserlebnisse im Hongkong der Nachkriegszeit schildert. Es fängt die Essenz bedeutungsvoller Beziehungen und die Einzigartigkeit des Lebens in einer vergangenen Ära ein und versetzt die Leser in eine Zeit und an einen Ort, nach denen sich viele sehnen. Insgesamt handelt es sich um eine anregende und charmante Erzählung, in der sowohl persönliche Nostalgie als auch ein tieferer kultureller Kontext mitschwingt.
Vorteile:⬤ Gut geschriebene und stimmungsvolle Prosa
⬤ fängt Details des Hongkongs nach dem Zweiten Weltkrieg lebendig ein
⬤ aufschlussreich und charmant
⬤ nachvollziehbar für diejenigen, die eine Zeit in Hongkong verbracht haben
⬤ reich an kulturellen Anekdoten
⬤ nostalgische und warme Erzählung
⬤ bietet eine einzigartige Perspektive auf eine historische Stadt.
⬤ Einige fanden die Erzählung stellenweise repetitiv
⬤ begrenzte Tiefe in den zwischenmenschlichen Beziehungen
⬤ hätte prägnanter sein können
⬤ es fehlt an kinderzentrierten Eskapaden, der Fokus liegt mehr auf den Interaktionen der Erwachsenen.
(basierend auf 45 Leserbewertungen)
Golden Boy: Memories of a Hong Kong Childhood
Als Martin Booth sieben Jahre alt war, lag ihm ganz Hongkong zu Füßen, als sein Vater 1952 dorthin versetzt wurde.
Dies sind seine Erinnerungen an diese Jugend, eine Zeit, in der er Zugang zu den Ecken der Kolonie hatte, die einem gweilo, einem "blassen Kerl" wie ihm, normalerweise verschlossen blieben. Vom "Plink Plonk"-Mann mit seinem tanzenden Affen bis zu Nagasaki Jim und von einem betrunkenen Kinderschänder bis zur Königin von Kowloon (dem verrückten Landstreicher, der vielleicht ein Romanow war), Martin hat alles gesehen - aber seine Erinnerungen zeigen eine tiefere Herausforderung in seinen sich bekriegenden Eltern.
Dies ist eine intime und kraftvolle Erinnerung an einen Ort und eine Zeit, die längst vergangen sind.