Bewertung:

In „Hard-Boiled Sentimentality“ untersucht Leonard Cassuto die Entwicklung der Kriminalromane in Amerika und verknüpft sie mit historischen und soziopolitischen Kontexten, wobei er sowohl ein wissenschaftliches als auch ein Mainstream-Publikum anspricht.
Vorteile:Das Buch schlägt eine effektive Brücke zwischen Wissenschaft und Mainstream und spricht damit ein breites Publikum an. Cassutos Analyse integriert eine Vielzahl von Kontexten - literarische, historische, politische und soziologische - und vermeidet dabei einen rein akademischen Ton. Dank Cassutos großer Wertschätzung für diese Werke und seines fesselnden Schreibstils wird der Leser dazu angeregt, die untersuchten Texte aus einer neuen Perspektive zu betrachten.
Nachteile:Einige Leser könnten die Bandbreite der behandelten Autoren und Texte als überwältigend empfinden, da Cassuto die Werke von mehr als fünfunddreißig Autoren analysiert, was von einer tieferen Erforschung einzelner Texte ablenken kann.
(basierend auf 1 Leserbewertungen)
Hard-Boiled Sentimentality: The Secret History of American Crime Stories
Leonard Cassutos Kulturgeschichte verbindet die testosterongesättigten Helden amerikanischer Kriminalgeschichten mit den sensiblen Frauen des sentimentalen Romans des neunzehnten Jahrhunderts.
Jahrhunderts. Von Klassikern wie „The Big Sleep“ und „Der talentierte Mr.
Ripley“ bis hin zu vernachlässigten Taschenbuchperlen zeichnet Cassuto den Dialog - in dessen Mittelpunkt die Macht der Sympathie steht - zwischen diesen populären Genres und den weitreichenden sozialen Veränderungen des 20.