Bewertung:

Das Buch bietet eine Mischung aus persönlicher Erzählung und Kritik an Heilpraktiken, wobei die Erfahrungen des Autors mit Morbus Crohn und der AIDS-Epidemie untersucht werden. Während einige Leser es kraftvoll und aufschlussreich finden, kritisieren andere, dass es zu intellektuell sei oder praktische Ratschläge vermissen lasse.
Vorteile:Das Buch wird als kraftvoll, gefühlsbetont und zum Nachdenken anregend beschrieben. Es bringt persönliche Erfahrungen mit klinischen Erkenntnissen in Einklang und integriert sowohl westliche als auch östliche Heilmethoden. Viele Leser schätzten das tiefe Wissen und die nachvollziehbaren Einsichten, die die Autorin auf ihrem Weg durch chronische Krankheiten gewonnen hat.
Nachteile:Einige Leser fanden das Buch zu intellektuell, was es schwierig machte, sich damit zu beschäftigen. Zu den Kritikpunkten gehören der Eindruck, dass die westliche Medizin zu sehr vereinfacht wird, und das Gefühl, dass es ein Strohmann-Argument darstellt. Außerdem waren einige der Meinung, dass die behandelten Themen nicht neu oder bahnbrechend waren, insbesondere für diejenigen, die sich bereits mit Themen wie dem Patriarchat im Gesundheitswesen auseinandergesetzt haben.
(basierend auf 5 Leserbewertungen)
On Learning to Heal: or, What Medicine Doesn't Know
Im Alter von dreizehn Jahren wurde bei Ed Cohen Morbus Crohn diagnostiziert - eine chronische, unheilbare Krankheit, die ihn in seinen frühen Zwanzigern fast umbrachte. Bei der Diagnose sagten ihm seine Ärzte, dass er bestenfalls auf Phasen der Remission hoffen könne.
Leider erwähnten sie nie eine Heilung als Möglichkeit. In On Learning to Heal schöpft Cohen aus seinem fünfzigjährigen Leben mit Crohn, um zu erörtern, wie sich die Abkehr der westlichen Medizin von der "Heilkunst" hin zur "Medizinwissenschaft" sowohl auf die Ärzte als auch auf ihre Patienten auswirkt. Er zeigt auf, dass die Medizin zwar heute viele scheinbar wundersame Therapien anbieten kann, dass sie aber nicht der einzige Weg ist und war, um Heilung zu fördern.
Indem er seinen eigenen Weg zur Heilung erforscht, argumentiert er, dass das Erlernen von Heilung voraussetzt, dass wir Heilung als eine lebenswichtige Möglichkeit wünschen und schätzen. Mit diesem Buch plädiert Cohen dafür, die Rolle der Heilung für all jene wiederzubeleben, deren Leben von Krankheit berührt wird.