Bewertung:

Das Buch „Heiraten in Korea“ von Laurel Kendall untersucht die Überschneidung von moderner Konsumkultur und traditionellen konfuzianischen Praktiken bei koreanischen Hochzeiten. Während einige Leser das Buch als aufschlussreich und fesselnd empfanden, empfanden andere es als zu detailliert und eintönig.
Vorteile:⬤ Bietet tiefe Einblicke in die koreanische Gesellschaft und die kulturellen Praktiken rund um die Hochzeit
⬤ kombiniert traditionelle und moderne Perspektiven
⬤ bietet eine anthropologische Linse, die das Verständnis der Hochzeitsrituale verbessert.
⬤ Viele Leser empfanden das Buch als langweilig und schwer zu fassen
⬤ einige kritisierten das Fehlen visueller Elemente wie Bilder, um den Inhalt unterhaltsamer zu gestalten
⬤ empfanden es als zu detailliert und zu langsam.
(basierend auf 5 Leserbewertungen)
Getting Married in Korea: Of Gender, Morality, and Modernity
Dieses Werk untersucht, was es bedeutet, modern und koreanisch zu sein, und zwar in einer Kultur, in der die Brautwerbung und die Ehe oft der Schmelztiegel sind, in dem Vorstellungen von Geschlecht und Klasse geformt und umgestaltet werden. Indem sie eine Reihe wichtiger Themen anschneidet - Identität, romantische Liebe, Frauenarbeit, Heiratsverhandlungen und Hochzeitszeremonien - vermittelt uns Laurel Kendall ein neues Verständnis dafür, wie die Koreaner diese zentrale soziale Praxis an die erstaunlichen Veränderungen des letzten Jahrhunderts angepasst haben.
Kendall besuchte ihre erste koreanische Hochzeit im Jahr 1970, kurz nachdem sie mit dem Friedenskorps in das Land gekommen war. Jahre später, als erfahrene Anthropologin, begann sie, Paare aus der Arbeiter- und Mittelschicht, Heiratsvermittler, Anbieter von Mitgift und Besitzer von Hochzeitshallen zu befragen. Sie konsultierte Knigge-Handbücher und Frauenzeitschriften und analysierte Karikaturen, Fotos und Hochzeiten selbst.
Das Ergebnis ist ein fesselnder Bericht darüber, wie Eheschließungen zustande kommen, wie Familien bei den Ritualen vorgehen, wie sie Zeremonien und den aufwendigen Austausch ritueller Güter finanzieren und wie diese Praktiken in die Konstruktion erwachsener Identitäten und Vorstellungen von idealen Frauen und Männern einfließen. Das Buch ist auch eine Reflexion darüber, was es bedeutet, „Korea“ in einem komplexen und sich ständig verändernden sozialen Milieu zu schreiben.