Bewertung:

Das Buch untersucht den historischen und kulturellen Kontext der Hexerei in Amerika und analysiert ihre Darstellung in verschiedenen sozialen und politischen Bewegungen sowie in der Populärkultur. Es bietet zwar wertvolle Einblicke, ist aber nicht sehr fesselnd zu lesen und leidet unter der schlechten Katalogisierung.
Vorteile:Bietet tiefe Einblicke in die amerikanischen politischen und sozialen Trends im Zusammenhang mit der Hexerei. Deckt eine Vielzahl von Darstellungen in der Populärkultur ab. Wertvoll für alle, die sich für die Geschichte von Hexerei und Wicca in Amerika interessieren.
Nachteile:Keine spannende Lektüre; es könnte an fesselnden erzählerischen Qualitäten mangeln. In Bibliotheken schlecht kategorisiert, fälschlicherweise als okkulte Literatur und nicht als historische Analyse eingestuft.
(basierend auf 1 Leserbewertungen)
Witchcraft Myths in American Culture
Eine faszinierende Untersuchung darüber, wie Amerikaner über Hexen denken und schreiben, von den „echten“ Hexen, die im frühen Neuengland vor Gericht gestellt und manchmal hingerichtet wurden, bis hin zu modernen Vorstellungen von Hexen als heidnische Priesterinnen, Comic-Heldinnen und feministische Ikonen.
In der ersten Hälfte des Buches werden die Originaldokumente, in denen die Hexenverfolgungen von 1640 bis 1700 beschrieben werden, gründlich neu gelesen, und diese Quellen werden als weit weniger kohärent und vertrauenswürdig eingestuft, als die meisten Historiker sie bisher betrachtet haben.
In der zweiten Hälfte des Buches wird untersucht, wie sich diese historischen Erzählungen in Mythen über Hexerei verwandelt haben, die in der amerikanischen Gesellschaft, in der Literatur und in der visuellen Kultur noch immer aktuell sind. Die Diskussion umfasst Verweise auf alles, von Increase Mather und Edgar Allan Poe bis hin zu Joss Whedon (dem Autor/Regisseur von Buffy the Vampire Slayer, in dem eine Wicca-Figur vorkommt) und The Blair Witch Project.