Bewertung:

Das Buch „Heavenly Warriors“ von Farris bietet einen detaillierten Einblick in die Entwicklung der Samurai und der militärischen Taktik in Japan. Es ist zwar eine lesenswerte und fesselnde Erzählung, wird aber auch wegen möglicher Ungenauigkeiten und theoretischer Ansprüche kritisiert.
Vorteile:⬤ Sehr gut lesbar und gut gegliedert.
⬤ Ausführliche Quelle zur frühen Samurai-Geschichte.
⬤ Bietet eine neue Perspektive auf das Kamakura Bakufu und stellt konventionelle historische Ansichten in Frage.
⬤ Spannend und unterhaltsam geschrieben.
⬤ Aufschlussreiche Einblicke in die Militärgeschichte Japans ab 500 nach Christus.
⬤ Einige Leser sind der Meinung, dass die Rolle der Hojo in der Kamakura-Periode übersehen wird.
⬤ Der Rückgriff auf die „westliche Analogietheorie“ kann die Argumentation des Buches beeinträchtigen.
⬤ Gemischte Meinungen über die Legitimität der Behauptungen und des theoretischen Rahmens des Autors.
⬤ Einige sind der Meinung, dass das Buch nicht so tiefgründig ist wie andere wissenschaftliche Arbeiten, z. B. die von Karl Freitag.
(basierend auf 7 Leserbewertungen)
Heavenly Warriors: The Evolution of Japan's Military, 500-1300
In einer Regierung sind militärische Angelegenheiten das Wesentliche, sagte Japans Himmlischer Krieger, der Kaiser Temmu, im Jahr 684.
Heavenly Warriors zeichnet detailliert die evolutionäre Entwicklung von Waffen, Reitkunst, militärischer Organisation und Taktik von Japans frühen Konflikten mit Korea bis hin zum voll entwickelten System der Samurai nach. Angereichert mit Illustrationen und Karten und mit einem neuen Vorwort des Autors wird dieses Buch für Studenten der Militärgeschichte und der politischen Geschichte Japans unverzichtbar sein.