
Higher Education for Democracy
Demokratie und Hochschulbildung sind untrennbar miteinander verbunden: Universitäten haben nicht nur die Möglichkeit, eine wichtige Rolle bei der Förderung der Demokratie zu spielen, sondern sie müssen auch demokratische Werte in ihren Praktiken, Zielen und Vorgaben widerspiegeln.
Vor dem Hintergrund der COVID-19-Pandemie und der anhaltenden Krise des strukturellen Rassismus untersucht Higher Education for Democracy die Rolle der Hochschulen bei der Förderung der Demokratie, indem es anhand eines länderübergreifenden Vergleichs von Los Angeles, Neu-Delhi und Hongkong Strategien entwickelt, die Hochschulen zur Stärkung der Demokratie und zum Widerstand gegen Faschismus einsetzen können. William G.
Tierney vertritt die Ansicht, dass wir fünf Bereiche des Wandels berücksichtigen müssen, die in den verschiedenen nationalen Kontexten im Zuge der Globalisierung und des Neoliberalismus von Bedeutung waren: Ungleichheit, Privatisierung, Gemeinwohl, Identität und akademische Freiheit, wenn die Wissenschaft eine Vorreiterrolle bei der Förderung der Demokratie spielen soll. Mit einem vergleichenden Ansatz und auf der Grundlage von wissenschaftlicher Literatur, Archivrecherchen und Interviews zielt Higher Education for Democracy darauf ab, diese Veränderungen und ihre Auswirkungen zu verstehen und die Hochschulbildung zur Verteidigung der Demokratie in einer vom Faschismus geprägten globalisierten Wirtschaft zu positionieren.