Bewertung:

Das Buch bietet eine gut recherchierte und nuancierte Geschichte der amerikanischen Kosmetik, die ihre kulturellen Auswirkungen und die gesellschaftlichen Ansichten über Make-up untersucht. Während viele Leser die Gründlichkeit und die durchdachte Herangehensweise an ein komplexes Thema zu schätzen wissen, finden einige den Schreibstil langweilig und den akademischen Ton übermäßig prätentiös.
Vorteile:Das Buch ist gut recherchiert und bietet eine umfassende Geschichte der Kosmetik in den USA. Es regt zu interessanten Diskussionen über die gesellschaftliche Wahrnehmung von Make-up an, ohne zu werten. Die Autorin regt zum persönlichen Nachdenken über das Thema an.
Nachteile:Einige Leser fanden den Text langweilig und trocken. Einige kritisierten, das Buch sei pseudointellektuell und enthalte Ungenauigkeiten. Einige waren der Meinung, dass sich bestimmte Themen nicht gut für ein akademisches Studium eignen.
(basierend auf 6 Leserbewertungen)
Hope in a Jar: The Making of America's Beauty Culture
Wie wurden Puder und Farbe, die einst als unmoralisch verpönt waren, für Millionen respektabler Frauen unverzichtbar? Wie wurde aus der „Küchenphysik“, wie selbstgemachte Kosmetika einst genannt wurden, eine Multimilliarden-Dollar-Industrie? Und wie konnten Männer schließlich die seltenste aller Institutionen übernehmen, nämlich das Geschäft einer Frau? In Hope in a Jar liefert die Historikerin Kathy Peiss die erste umfassende Sozialgeschichte der amerikanischen Schönheitskultur, von der Buttermilch und dem Reispulver, die in viktorianischen Rezeptbüchern empfohlen wurden, bis zu den Massenprodukten unseres heutigen Konsumzeitalters.
Sie zeigt, wie Frauen, die alles andere als Bauern und Opfer waren, Make-up nutzten, um ihre Freiheit, ihre Identität und ihre sexuelle Anziehungskraft zu demonstrieren, während sie in Scharen ins öffentliche Leben strömten. Und sie hebt die führende Rolle weißer und schwarzer Frauen - Helena Rubenstein und Annie Turnbo Malone, Elizabeth Arden und Madame C. J.
Walker - bei der Gestaltung einer einzigartigen Industrie hervor, die sich weniger auf die Werbung als auf die Besuchs- und Gesprächsgewohnheiten von Frauen stützte. Hope in a Jar“ ist ein reichhaltiger Bericht über die Art und Weise, wie Frauen die Kosmetikindustrie und die Kosmetik die moderne Frau schufen, und ist voll von Stimmen und Erfahrungen gewöhnlicher Frauen.