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Icebound: Shipwrecked at the Edge of the World
In der Tradition des Bestsellers "Im Königreich des Eises" von Hampton Sides erzählt diese "packende Abenteuergeschichte" (The Boston Globe) von den drei erschütternden Arktis-Expeditionen des niederländischen Polarforschers William Barents, von denen die letzte in einem unerbittlichen, jahrelangen Kampf ums Überleben endete. Die Geschichte der Menschen war schon immer eine Geschichte der Beharrlichkeit - oft trotz bemerkenswerter Chancen.
Die erstaunlichste Überlebensgeschichte ist vielleicht die des holländischen Entdeckers William Barents und seiner 16-köpfigen Mannschaft aus dem 16. Jahrhundert, die weiter nach Norden vordrangen als alle anderen Europäer zuvor und auf ihrer dritten Polarexpedition ihr Schiff vor der gefrorenen Küste von Nova Zembla im unerbittlichen Eis verloren. Die Männer verbrachten das nächste Jahr im Kampf gegen gefräßige Eisbären, nagenden Hunger und den endlosen Winter.
In Icebound verbindet Andrea Pitzer meisterhaft eine fesselnde Überlebensgeschichte mit einer mitreißenden Geschichte des großen Zeitalters der Entdeckungen - einer Zeit der Hoffnung, der Abenteuer und der scheinbar unbegrenzten geografischen Grenzen. Im Mittelpunkt der Geschichte steht William Barents, einer der größten Seefahrer des 16.
Jahrhunderts, dessen überlebensgroßer Ehrgeiz und obsessives Streben, einen Weg durch die tiefsten und entlegensten Regionen der Arktis zu bahnen, sowohl in Tragödie als auch in Ruhm endete. Der Journalist Pitzer recherchierte ausgiebig, lernte den Umgang mit vierhundert Jahre alten Navigationsgeräten, unternahm drei Arktis-Expeditionen, um Barents' Schritte nachzuvollziehen, und besuchte Nachbildungen von Barents' Schiff und Kabine.
"Pitzer stellt die unglückselige Reise von Barents nach und zeigt uns, wie der menschliche Körper bei zwanzig Grad minus funktionieren kann, die Geschichte der Meuterei, die Kunst der Himmelsnavigation und die Feinheiten des Baus von Unterkünften - eine eindrucksvolle Meditation über menschlichen Einfallsreichtum, Widerstandsfähigkeit und Hoffnung" (The New Yorker). Vor allem aber erhalten wir einen Einblick in die wahre Natur des Mutes aus erster Hand.