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Imperial Identities: Stereotyping, Prejudice, and Race in Colonial Algeria
Imperial Identities ist ein bahnbrechendes Buch, das sich mit der Identitätsbildung zweier vorherrschender Ethnien im kolonialen Algerien befasst und die französische Haltung im Kontext der Ideologien des 19. Jahrhunderts analysiert.
Patricia M. E. Lorcin untersucht den Prozess, durch den ethnische Kategorien und kulturelle Unterscheidungen entwickelt und als Instrumente der sozialen Kontrolle in der Kolonialgesellschaft eingesetzt wurden.
Sie untersucht die Umstände und Einflüsse, die die kolonialen Bilder von "guten" Kabylen und "schlechten" Arabern (gewöhnlich als Mythos der Kabylen bezeichnet) in Algerien geprägt haben. In dieser neuen Ausgabe von Imperial Identities befasst sich Lorcin mit der Forschung, die seit der ursprünglichen Veröffentlichung des Buches erschienen ist, mit der Zeit nach der Unabhängigkeit, die für die arabisch-berberische Frage relevant ist, und mit den Entwicklungen in Algerien und Frankreich, die mit der arabisch-berischen Politik zusammenhängen, einschließlich des Berberfrühlings von 1980 und des Bürgerkriegs von 1992-2002.
Die neue Ausgabe enthält auch eine vollständige und aktualisierte Bibliographie. Patricia M. E.
Lorcin ist Professorin für Geschichte an der University of Minnesota und Autorin zahlreicher Bücher, darunter Historicizing Colonial Nostalgia, Algeria and France 1800-2000, and France and Its Spaces of War. Hugh Roberts ist Edward Keller Professor für nordafrikanische und nahöstliche Geschichte an der Tufts University und Autor von Berber Government: The Kabyle Polity in Pre-Colonial Algeria.