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Irish Questions and Jewish Questions: Crossovers in Culture
Die Iren und die Juden sind zwei der klassischen Ausreißer des modernen Europas. Beide kämpften im neunzehnten Jahrhundert mit ihrem Mangel an formeller politischer Souveränität.
Beide waren gleichzeitig Als Europäer und Nichteuropäer hatten beide einen zwiespältigen Status: Sie wurden als rassisch minderwertig und gleichzeitig als natürlicher Teil der europäischen Landschaft wahrgenommen. Beide versuchten, mit ihrem subalternen Status durch Nationalismus umzugehen. Beide hatten eine verworrene, zweideutige und manchmal gewalttätige Beziehung zu Großbritannien und dem Britischen Empire, und beide versuchten, alte Sprachen als Teil ihres Bestrebens, eine neue Identität zu schaffen, wiederzubeleben.
Die Karriere des irischen Politikers Robert Briscoe und die Irrungen und Wirrungen von Leopold Bloom sind nur zwei Beispiele für das heikle Gleichgewicht zwischen irischer und jüdischer Identität in der ersten Hälfte des zwanzigsten Jahrhunderts. Irische Fragen und jüdische Fragen erforscht diese gemeinsame Geschichte, die mehrere Jahrhunderte der jüdischen Erfahrung in Irland sowie Ereignisse in Israel-Palästina und Nordamerika umfasst.
Amerika. Die Autoren untersuchen die führenden Persönlichkeiten der beiden nationalen Bewegungen, um aufzuzeigen, wie beide ein aktives Interesse an den Erfolgen und Misserfolgen der jeweils anderen hatten.
Dieser Band, der führende und aufstrebende Wissenschaftler aus den Bereichen der irischen und jüdischen Studien zusammenbringt, fasst die neueste Forschung zu ihrer vergleichenden Geschichte mit Nuancen und bemerkenswerten Einsichten zusammen.