Bewertung:

Das Buch „The New Frontiers of Biological Research“ (Die neuen Grenzen der biologischen Forschung) erforscht den Schnittpunkt von Biologie und Metaphysik und plädiert für ein neues Paradigma, das ganzheitliche Überlegungen in das wissenschaftliche Verständnis integriert. Während es sinnvolle Beiträge präsentiert und die Grenzen eines reduktionistischen Ansatzes in der Biologie anspricht, empfinden einige Leser den Text als ermüdend und übermäßig ausführlich.
Vorteile:Das Buch bietet wichtige Einblicke in die metaphysischen Rahmenbedingungen der Biologie, ermutigt zur interdisziplinären Zusammenarbeit zwischen Wissenschaftlern und Philosophen und geht auf die Grenzen des Reduktionismus beim Verständnis lebender Organismen ein. Es legt nahe, dass die Integration ganzheitlicher Überlegungen die biologische Forschung und das Verständnis verbessern kann.
Nachteile:Der Text wird von einigen Lesern als langatmig und weitschweifig empfunden, was es schwierig macht, sich auf ihn einzulassen. Es gibt eine Aufforderung an die Autoren, Zusammenfassungen zu liefern, um inhaltliche Überschneidungen zu klären, was auf einen Mangel an Kohäsion und Klarheit in den Artikeln hindeutet.
(basierend auf 3 Leserbewertungen)
Beyond Mechanism: Putting Life Back Into Biology
Es wurde gesagt, dass neue Entdeckungen und Entwicklungen in den Human-, Sozial- und Naturwissenschaften "in der Luft hängen" (Bowler, 1983; 2008), bevor sie vollendet werden.
Während die neodarwinistische Biologie durch ihre mechanistische Metaphysik und eine reduktionistische Methodik, in der lebende Organismen als Maschinen betrachtet werden, einen großen Nutzen hatte, stellen viele der Kapitel in diesem Band dieses Paradigma in Frage. Indem Wissenschaftler und Philosophen zusammenarbeiten, erforscht dieser Band das, was man als "die neuen Grenzen" der Biologie bezeichnen könnte, nämlich zeitgenössische Forschungsgebiete, die eine Aktualisierung, Ergänzung oder Lockerung einiger der Hauptgrundsätze der Modernen Synthese zu erfordern scheinen.
Zu diesen Forschungsbereichen gehören: Emergenztheorie, Systembiologie, Biosemiotik, Homöostase, Symbiogenese, Nischenbau, die Theorie der organischen Selektion (auch bekannt als "Baldwin-Effekt"), Selbstorganisation und Teleodynamik sowie Epigenetik. Die meisten Kapitel in diesem Buch bieten kritische Reflexionen über die neodarwinistische Sichtweise und setzen sich für eine neue Synthese ein, die offen ist für ein größeres Maß an Inklusivität sowie für eine ganzheitlichere Ausrichtung der biologischen Wissenschaften.