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John, Jesus, and History, Volume 2: Aspects of Historicity in the Fourth Gospel
In den letzten zwei Jahrhunderten haben viele Gelehrte das Johannesevangelium als Tabu für die Suche nach dem historischen Jesus betrachtet. Diese Haltung wirft jedoch eine Reihe neuer Probleme auf, die mit Bedacht angegangen werden müssen. Die Aufsätze in diesem Buch, die die laufenden Überlegungen einer internationalen Gruppe von Johanniter- und Jesusforschern widerspiegeln, setzen sich kritisch mit zwei Grundannahmen der vorherrschenden Ansicht auseinander: der Enthistorisierung des Johannes und der Entjohannisierung Jesu. Die hier verfolgten Ansätze sind vielfältig und umfassen kognitiv-kritische Entwicklungen des johanneischen Gedächtnisses, charakteristische Merkmale des johanneischen Zeugnisses, New Historicism, johanneisch-synoptische Beziehungen und neue Analysen der johanneischen Traditionsentwicklung. Dieser Band bietet nicht nur einen Überblick über den neuesten Stand der johanneischen Studien und der Jesusforschung, sondern führt auch einen sich abzeichnenden Konsens zusammen, der das Johannesevangelium als eine autonome Tradition mit einer eigenen Perspektive betrachtet, die im Dialog mit anderen Traditionen steht. Durch diese Infragestellung kritischer und traditioneller Annahmen entstehen neue Ansätze zu den uralten Rätseln des Johannesevangeliums, und der Weg für neue und kreative Wege wird geebnet. Die Mitwirkenden sind Paul Anderson.
D. A. Carson.
Colleen M. Conway.
Paula Fredriksen.
Felix Just, S. J.
Robert Kysar.
Andrew Lincoln.
John Painter.
Sidney Palmer.
Mark Allan Powell.
D. Moody Smith.
Tom Thatcher.
Marianne Meye Thompson.
Gilbert Van Belle.
Und Jack Verheyden. Die Taschenbuchausgabe ist erhältlich bei der Society of Biblical Literature (www.sbl-site.org)