Bewertung:

Das Buch erforscht die jüdischen Wurzeln des Christentums und erörtert die Bedeutung des jüdischen Gesetzes und das Fehlen des Begriffs „christlich“ in den Evangelien. Es bietet Einblicke sowohl aus jüdischer als auch aus christlicher Sicht und ist damit informativ für Leser, die sich für die Verbindungen zwischen den beiden Religionen interessieren.
Vorteile:Bietet ein tiefes Verständnis des jüdischen Gesetzes und seines Einflusses auf das Christentum, füllt Lücken für diejenigen, die über das Thema verwirrt sind, geschrieben von einem Akademiker, sehr empfehlenswert für diejenigen mit vorherigem Interesse.
Nachteile:Für diejenigen, die mit dem Hintergrundthema nicht vertraut sind, ist das Buch möglicherweise nicht geeignet, da es für ein tieferes Verständnis Vorkenntnisse voraussetzt.
(basierend auf 2 Leserbewertungen)
Jewish Law in Gentile Churches: Halakhah and the Beginning of Christian Public Ethics
Warum hielt sich die heidnische Kirche an die alttestamentlichen Gebote über Sex und Götzendienst, missachtete aber viele andere, wie z.
B. jene über Nahrung oder rituelle Reinheit? Wenn es überhaupt verbindliche Normen gab, was machte sie aus, und auf welcher Grundlage wurden sie formuliert? In dieser wichtigen Studie nähert sich Markus Bockmuehl solchen Fragen, indem er die halachischen (jüdisch-rechtlichen) Gründe für die Ethik von Jesus, Paulus und den frühen Christen untersucht.
Er bietet neue und oft unerwartete Antworten auf der Grundlage sorgfältiger biblischer und historischer Studien. Seine Argumente haben weitreichende Auswirkungen nicht nur auf das Studium des Neuen Testaments, sondern auch auf die Beziehung zwischen Christentum und Judentum.