Bewertung:

Die Rezensionen zu „21st Century Capitalism“ von Robert Heilbroner heben die Erforschung der historischen Entwicklung des Kapitalismus und seiner Herausforderungen hervor und präsentieren eine allgemein kritische und pessimistische Sicht auf die Zukunft des Wirtschaftssystems. Während einige Leser Heilbroners klare Analysen und Einsichten schätzen, vermissen andere in dem Buch Tiefe und Optimismus.
Vorteile:⬤ Klarer und zugänglicher Schreibstil.
⬤ Bietet wertvolle Einblicke in die Entwicklung des Kapitalismus und seine gesellschaftlichen Auswirkungen.
⬤ Bietet einen historischen Kontext für Wirtschaftssysteme und erörtert die wichtigsten Wirtschaftstheoretiker.
⬤ Nützlich für Leser, die ein umfassendes Verständnis der Herausforderungen und zukünftigen Möglichkeiten des Kapitalismus suchen.
⬤ Pessimistischer Ausblick auf die Zukunft des Kapitalismus; es fehlt an Begeisterung für aktuelle Markttrends.
⬤ Einige Rezensenten meinten, das Buch sei übereilt zusammengestellt worden und biete keine neuen Erkenntnisse oder Vorhersagen.
⬤ Kann sich für diejenigen, die mit Heilbronners anderen Werken oder Konzepten, die bereits in früherer Literatur diskutiert wurden, vertraut sind, wiederholen.
⬤ Einige Rezensenten hielten das Buch für zu langatmig und vermissten konkrete optimistische Vorschläge für die Zukunft.
(basierend auf 10 Leserbewertungen)
21st Century Capitalism
Obwohl der Kommunismus fast überall, wo er einst existierte, zerschlagen wurde, hat sich weltweit keine einzige Form des Kapitalismus herausgebildet.
Welche Variante des Kapitalismus wird sich bis ins nächste Jahrhundert halten können? Wird der private Sektor dem Staat Platz machen, um das Versagen des Marktsystems auszugleichen? Bedeutet die Niederlage der sozialistischen Vision, dass ungezügelte Gewinnsucht die Welt beherrschen wird? Indem er sich mit diesen Fragen auseinandersetzt, führt Heilbroner uns zu den Wurzeln der kapitalistischen Gesellschaft.
Er betrachtet den Kapitalismus aus einem weiten Blickwinkel, sowohl als Wirtschaftssystem als auch als politische Ordnung, und zeigt die integralen Verbindungen zwischen beiden auf, die oft übersehen werden; schließlich geht er auf die übergreifende Herausforderung ein, die vor uns liegt - eine Gesellschaft, die nicht mehr an die Unvermeidbarkeit des Fortschritts glaubt.