
Keat's Odes and Contemporary Criticism
"Eine eindringliche Darstellung nicht nur der Gedichte selbst, sondern auch der theoretischen Positionen, die ihre Lektüre in den letzten vierzig Jahren beeinflusst haben.... O'Rourke) ist besonders klug darin, den Dialog zwischen New Criticism und Poststrukturalismus aufzuzeigen, der sich in den Gedichten abspielt."--Frances Ferguson, Johns Hopkins University.
James O'Rourke untersucht die Art und Weise, in der die moderne Rezeption der großen Oden von Keats die Investitionen offenbart, die aufeinanderfolgende Generationen von kritischen Schulen in diese Gedichte getätigt haben, insbesondere New Criticism, Psychoanalyse, Dekonstruktion und New Historicism. O Rourkes Lesart der Oden verortet sie im literatur- und kulturgeschichtlichen Kontext und erschließt die innovative Kraft der Gedichte in einer Weise, die zur Ästhetik und Politik der Gegenwart spricht.
Die Themen von Keats' Oden sind zwar typisch romantisch, aber auch sehr modern. O'Rourkes Analyse zeigt, wie so vertraute romantische Themen wie das Pathos der Einsamkeit ("Ode an eine Nachtigall"), die Unzugänglichkeit der Vergangenheit ("Ode auf einer griechischen Urne"), der Exzess der Melancholie ("Ode an die Melancholie") und die Wohltat der Natur ("An den Herbst") kulturell als "weiblich" kodiert werden, und er zeigt, wie die Gedichte den Leser mit vertrauten Ideen in überraschend neuen Formen konfrontieren. Diese originelle Studie trägt viel dazu bei, zu erhellen, was Keats' virtuosestes Werk über Geschichte, Natur, Geschlecht, uns selbst und uns gegenseitig zu sagen hat.
James O'Rourke ist außerordentlicher Professor für Englisch an der Florida State University. Seine Arbeiten über die britische Romantik sind in English Literary History, Genre, Criticism, Studies in Romanticism und dem Keats-Shelley Journal erschienen.
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