Bewertung:

Das Buch „Polio: An American Story“ von David Oshinsky ist eine gut recherchierte Darstellung des Wettlaufs um die Entwicklung eines Polio-Impfstoffs, in der Schlüsselfiguren wie Jonas Salk und Albert Sabin vor dem Hintergrund der sozialen Ängste und der Entschlossenheit in Amerika vorgestellt werden. Das Buch verbindet wissenschaftliche Bemühungen mit historischen Erzählungen und den Auswirkungen der Kinderlähmung auf die Gesellschaft, was es zu einer fesselnden Lektüre sowohl für ein allgemeines Publikum als auch für diejenigen macht, die sich für die Geschichte der Medizin interessieren.
Vorteile:Gut geschrieben und fesselnd, mit detailliertem historischem Kontext, informativ über die wissenschaftlichen Bemühungen, die hinter dem Polio-Impfstoff stehen, und beleuchtet die sozialen Auswirkungen der Polio während ihres Ausbruchs. Viele Leser fanden das Buch fesselnd, aufschlussreich und leicht verständlich, so dass es sich sowohl für Laien als auch für Menschen mit medizinischem Hintergrund eignet. Das Buch wird für seine gründliche Recherche und Erzählweise gelobt.
Nachteile:Einige Leser empfanden Abschnitte als trocken oder sich wiederholend, vor allem wenn es um spezifische wissenschaftliche Durchbrüche geht, die für Laien vielleicht nicht verständlich sind. Einige waren der Meinung, dass die Länge der Erzählung dazu führte, dass sie im Laufe der Lektüre das Interesse verloren. Andere bemängelten das Fehlen von Berichten über bedeutende Persönlichkeiten wie Schwester Kenny, was darauf hindeutet, dass einige Aspekte des historischen Kontextes übersehen wurden.
(basierend auf 237 Leserbewertungen)
Polio: An American Story
Hier erzählt David Oshinsky die fesselnde Geschichte des Polio-Terrors und der intensiven Bemühungen, ein Heilmittel zu finden, vom March of Dimes bis zur Entdeckung der Impfstoffe von Salk und Sabin - und darüber hinaus. Oshinsky stützt sich auf neu verfügbare Dokumente von Jonas Salk, Albert Sabin und anderen Schlüsselfiguren und zeichnet.
Oshinsky zeichnet ein spannendes Porträt des Wettlaufs um das Heilmittel und webt eine dramatische Geschichte, in deren Mittelpunkt die erbitterte Rivalität zwischen Salk und Sabin steht. Er erzählt auch die Geschichte von Isabel Morgan, der vielleicht talentiertesten aller Polioforscher, die Salk vielleicht geschlagen hätte, wenn sie sich nicht zurückgezogen hätte, um eine Familie zu gründen.
Familie.
Oshinsky bietet einen aufschlussreichen Blick auf die National Foundation for Infantile Paralysis, die in den 1930er Jahren von FDR und Basil O'Connor gegründet wurde und die Mittelbeschaffung und die Wahrnehmung der Krankheit in Amerika revolutionierte. Oshinsky zeigt auch, wie die Polio-Erfahrung die Art und Weise revolutionierte, wie die.
Oshinsky zeigt auch, wie die Polio-Erfahrung die Art und Weise revolutionierte, in der die Regierung neue Medikamente zuließ und testete, bevor sie auf den Markt kamen, sowie die Art und Weise, wie das Rechtssystem mit der Haftung der Hersteller für unsichere Produkte umging. Schließlich, und das ist vielleicht am aufschlussreichsten, zeigt Oshinsky, dass Polio nie die wütende Epidemie war, die von den Medien dargestellt wurde, sondern in.
In Wahrheit eine relativ seltene Krankheit. Doch im geburtenstarken Amerika - das zunehmend vorstädtisch, familienorientiert und hygienebesessen war - wurde das Gespenst der Kinderlähmung ebenso wie das Gespenst der Atombombe bald zu einer Wolke des Schreckens über dem täglichen Leben.
Als fesselnder wissenschaftlicher Spannungsroman und provokante Sozial- und Kulturgeschichte öffnet Polio ein neues Fenster zum Amerika der Nachkriegszeit.