Bewertung:

David Oshinskys Buch bietet einen detaillierten und erschütternden Bericht über die Behandlung von Afroamerikanern in der Zeit nach dem Bürgerkrieg, wobei der Schwerpunkt auf den Ungerechtigkeiten der Jim-Crow-Gesetze und der Gefängnisarbeit auf der Parchman Farm in Mississippi liegt. Es beleuchtet den systemischen Rassismus und die gesellschaftlichen Probleme, die nach der Sklaverei fortbestanden, und macht deutlich, dass das Schicksal der befreiten Sklaven ebenso brutal sein konnte wie die Sklaverei selbst.
Vorteile:Das Buch wird für seine gründliche wissenschaftliche Arbeit und seine fesselnde Erzählweise gelobt. Die Leser finden es höchst informativ, emotional und notwendig, um den historischen Kontext von Rassismus und Ungerechtigkeit in Amerika zu verstehen. Auch die Fähigkeit des Autors, vergangene Ereignisse mit aktuellen Themen zu verknüpfen, wird geschätzt. Viele Rezensenten empfehlen das Buch als Pflichtlektüre für Studenten und alle, die sich für die amerikanische Geschichte interessieren.
Nachteile:Einige Leser merkten an, dass der Inhalt aufgrund der erschütternden Thematik schwierig und emotional zu lesen sein kann. Darüber hinaus empfanden einige wenige den Text als trocken oder schwer verdaulich, erkannten aber die Bedeutung der dargestellten Informationen an.
(basierend auf 62 Leserbewertungen)
Worse Than Slavery
In dieser einfühlsam erzählten Geschichte von Leid, Brutalität und Unmenschlichkeit ist "Schlimmer als Sklaverei" eine epische Geschichte von Rasse und Bestrafung im tiefsten Süden von der Emanzipation bis zur Bürgerrechtsära - und darüber hinaus.
Das berüchtigte Parchman State Penitentiary in Mississippi, das in Blues-Songs und Filmen wie Cool Hand Luke und The Defiant Ones verewigt wurde, war im Süden vor den Bürgerrechten ein Synonym für Grausamkeit. Der renommierte Historiker David Oshinsky schildert die wahre Geschichte des berüchtigten Gefängnisses anhand von Polizeiaufzeichnungen, Gefängnisdokumenten, Folklore, Blues-Songs und mündlichen Überlieferungen - von den Tagen der Kettenbanden auf den Baumwollfeldern bis in die 1960er Jahre, als Parchman dazu benutzt wurde, den Willen der Bürgerrechtler zu brechen, die auf Freedom Rides in den Süden reisten.