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Creativity and Cultural Improvisation
Es gibt kein vorgefertigtes Drehbuch für das soziale und kulturelle Leben. Die Menschen entwickeln es nach und nach. Kreativität und kulturelle Improvisation wirft einen frischen, anthropologischen Blick auf die kulturellen Orte der Kreativität, die Teil unserer sozialen Matrix sind.
Das Buch erforscht die Art und Weise, wie in der bildenden und darstellenden Kunst sowie im Recht des geistigen Eigentums kreatives Handeln zugeschrieben wird. Es zeigt, wie die Quellen der Kreativität in soziale, politische und religiöse Institutionen eingebettet sind, untersucht die Beziehung zwischen Kreativität und der Wahrnehmung und dem Vergehen von Zeit und überprüft die Kreativität und die improvisatorische Qualität der anthropologischen Wissenschaft selbst.
In einzelnen Aufsätzen wird untersucht, wie sich der Begriff der Kreativität in der Geschichte der modernen Gesellschaftstheorie verändert hat, und seine Anwendbarkeit als Begriff der kulturübergreifenden Analyse hinterfragt. Die Autoren heben die kollaborativen und politischen Dimensionen der Kreativität hervor und stellen damit die Vorstellung in Frage, dass Kreativität nur aus individuellem Talent und Ausdruck hervorgeht.