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Cultural Intermediaries: Jewish Intellectuals in Early Modern Italy
Cultural Intermediaries konzentriert sich auf eine Epoche spektakulärer demografischer, politischer, wirtschaftlicher und kultureller Veränderungen für das europäische Judentum und zeichnet das Leben und Denken von zehn jüdischen Intellektuellen der Renaissance nach, von denen neun aus Italien stammten und einer ein portugiesischer Exilant war, der sich nach einem langen Aufenthalt in Italien im Osmanischen Reich niederließ.
David B. Ruderman, Giuseppe Veltri und die anderen Autoren dieses Bandes schildern, wie diese jüdischen Gelehrten in der relativen Offenheit des kulturellen Austauschs, die sie in intellektuellen Zentren wie Florenz, Mantua, Pisa, Neapel, Ferrara und Saloniki antrafen, versuchten, ihren kulturellen Horizont zu erweitern, die Lehren ihrer eigenen Tradition mit denen außerhalb in Beziehung zu setzen und die Bedeutung ihrer religiösen und ethnischen Identität innerhalb der intellektuellen und religiösen Kategorien zu überdenken, die der europäischen Zivilisation als Ganzes gemeinsam waren.
Die fesselnden intellektuellen Profile, die speziell für diesen Band von Wissenschaftlern aus Israel, Nordamerika und Europa erstellt wurden, stellen eine wichtige Neulektüre und Neuinterpretation der frühneuzeitlichen jüdischen Kultur und Gesellschaft und ihrer breiteren europäischen intellektuellen Kontexte dar.