Bewertung:

Das Buch „Life on Other Worlds“ von Steven Dick untersucht die Debatte über außerirdisches Leben und behandelt historische Perspektiven, wissenschaftliche Diskussionen und theologische Implikationen. Es wird für seine Gründlichkeit und Zugänglichkeit für allgemeine Leser gelobt, aber auch kritisiert, weil es für manche zu unkonventionell ist.
Vorteile:⬤ Gut recherchierte und gründliche Erörterung der Debatte über Außerirdische im 20. Jahrhundert
⬤ auch für Nicht-Fachleute verständlich
⬤ aufschlussreiche Verbindungen zwischen Wissenschaft, Philosophie und Theologie
⬤ erfasst die sich entwickelnden wissenschaftlichen Ansichten über das Leben im Universum
⬤ einnehmender und informativer Schreibstil.
⬤ Einige Leser finden den Inhalt zu weit hergeholt
⬤ als zu akademisch und herausfordernd für diejenigen, die nicht an tiefgreifenden wissenschaftlichen Diskussionen interessiert sind
⬤ einige Rezensionen spiegeln Enttäuschung wider und betrachten das Buch als Zeitverschwendung.
(basierend auf 7 Leserbewertungen)
Life on Other Worlds: The 20th-Century Extraterrestrial Life Debate
Sind wir allein im Universum? Von der Aufregung um Percival Lowells Behauptung über Kanäle auf dem Mars zu Beginn des Jahrhunderts bis hin zu den umstrittenen Gesteinsbrocken vom Mars und der hochentwickelten Suche nach außerirdischer Intelligenz (SETI) hat die Aussicht auf außerirdisches Leben die Wissenschaft und die Öffentlichkeit oft gekitzelt und gelegentlich verzehrt. Die Suche nach Planetensystemen, die Suche nach einer Erklärung für UFOs und die Erforschung des Ursprungs des Lebens haben eine Fülle von populärer und wissenschaftlicher Literatur hervorgebracht.
Sie haben auch Hollywood mit Futter für einige der beliebtesten Filme unserer Zeit versorgt, darunter ET, Aliens, Independence Day und Contact. Das Buch Life on Other Worlds beschreibt die Geschichte der Debatte über Außerirdische im zwanzigsten Jahrhundert auf anschauliche und verständliche Weise. Jahrhunderts.
Indem er die neuesten Erkenntnisse und hitzigen Kontroversen in einen breiteren historischen Kontext stellt, dokumentiert Steven Dick, dass das Konzept der außerirdischen Intelligenz eine eigene Weltanschauung ist - eine biophysikalische Kosmologie, die nicht weniger als die physikalischen Ansichten über das Universum nach Bestätigung sucht.
Die Debatte stößt an die Grenzen der Wissenschaft, und die Versuche, sie zu bestätigen, beleuchten nur das Wesen der Wissenschaft selbst. Dick zeigt, dass die Würdigung der Geschichte der Debatte ein besseres Verständnis des Wesens der Wissenschaft ermöglicht und von zentraler Bedeutung für jede zukunftsorientierte Sicht auf Religion und Philosophie ist.
Für alle, die an einem Blick über den Tellerrand der wissenschaftlichen Entdeckungen interessiert sind, bietet Life on Other Worlds die spannende Geschichte hinter der größten Debatte des zwanzigsten Jahrhunderts. Dr. Steven J.
Dick ist Astronom und Wissenschaftshistoriker am U.S. Naval Observatory. Er ist der Autor von Plurality of Worlds: The Origins of the Extraterrestrial Life Debate from Democritus to Kant (Cambridge, 1982) und Biological Universe (Cambridge, 1996).