Bewertung:

Jacksons „Life in Classrooms“ kritisiert das Schulsystem durch qualitative Forschung und betont, dass Schulen in Bezug auf Struktur und Kontrolle oft Gefängnissen ähneln. Die Einleitung und das erste Kapitel des Buches werden für ihre Einblicke in die Bildungsethnographie und den verborgenen Lehrplan sehr geschätzt, obwohl einige Abschnitte als repetitiv oder veraltet angesehen werden.
Vorteile:⬤ Bietet wertvolle Einblicke in die Bildungsethnographie und den verborgenen Lehrplan.
⬤ Die Einleitung und das erste Kapitel sind besonders stark und ansprechend.
⬤ Zeigt die Grenzen der quantitativen Forschung im Bildungswesen auf.
⬤ Bleibt auch Jahrzehnte nach der Erstveröffentlichung noch relevant.
⬤ Regt zum Nachdenken über die soziokulturellen Prozesse in der Schulbildung an.
⬤ Einige Teile des Buches erscheinen den Lesern veraltet und langweilig.
⬤ Spätere Kapitel werden als sich wiederholend und weniger fesselnd als die ersten empfunden.
⬤ Die Voreingenommenheit des Autors kann die dargestellte Analyse beeinträchtigen.
(basierend auf 7 Leserbewertungen)
Life in Classrooms
Seit seinem ersten Erscheinen hat sich „Life in Classrooms“ als klassische Studie über den Bildungsprozess auf seiner grundlegendsten Ebene etabliert.
Das Buch soll Forscher dazu ermutigen, die Dynamik des Lernens im Klassenzimmer - den Eckpfeiler des Bildungswandels - genauer zu untersuchen.