Bewertung:

Das Buch wird als wertvolle Quelle für Kunststudenten und alle, die sich für Bildhauerei und dreidimensionale Kunst interessieren, hoch geschätzt. Es wird für seinen gut geschriebenen Inhalt und seinen sachkundigen Autor gelobt, was es zu einer guten Einführung in das Thema macht. Einige Leser bemängelten jedoch die Papierqualität und die Konzentration auf ältere Skulpturen.
Vorteile:⬤ Großartiges Nachschlagewerk für Kunststudenten
⬤ gut geschrieben und informativ
⬤ ausgezeichnete Einführung in die Bildhauerei
⬤ von unschätzbarem Wert für das Verständnis dreidimensionaler Kunst.
Leicht glänzendes Papier erschwert die Lektüre; konzentriert sich hauptsächlich auf ältere Skulpturen trotz moderner Beispiele auf dem Umschlag.
(basierend auf 9 Leserbewertungen)
Learning to Look at Sculpture
Learning to Look at Sculpture ist ein zugänglicher Leitfaden für das Studium und das Verständnis von dreidimensionaler Kunst. Skulpturen sind überall um uns herum: in öffentlichen Parks, auf Plätzen, in Gärten und Bahnhöfen, als Teil der Architektur von Gebäuden, als Gedenkstätten und Mahnmale und sogar im Zusammenhang mit Möbeln und Industriedesign. Dieses Buch regt dazu an, die vielfältigen Formen und alltäglichen Gestalten der Skulptur zu betrachten.
Anhand von Beispielen aus der westlichen Bildhauerei von der Antike bis zur Gegenwart zeigt Mary Acton, wie man Bildhauerei analysieren und erleben kann, indem sie Sie auffordert, sich mit Fragen zu befassen wie: Was verstehen wir unter der bildhauerischen Vision? Nach welchen Qualitäten suchen wir, wenn wir eine Skulptur betrachten? Wie wichtig ist der Einfluss der klassischen Tradition und was hat sich in der Neuzeit geändert? Welchen Unterschied machen der Maßstab und der Kontext für unser visuelles Verständnis?
Das Buch enthält Kapitel über verschiedene Arten von Skulpturen wie freistehende Figuren, Gruppenskulpturen und Reliefs und befasst sich mit der Frage, wie sich die Erfahrung von Skulpturen aufgrund ihrer Beziehung zum Raum ihrer Umgebung grundlegend unterscheidet. Es werden auch verwandte Themen wie die Verbindung der Skulptur mit der Architektur, der Zeichnung und dem Design sowie der Unterschied, den veränderte Techniken für die taktile und physische Erfahrung von Skulpturen bedeuten können, untersucht.
Das Buch ist reich bebildert mit über 200 Abbildungen, darunter mehrere Ansichten dreidimensionaler Werke, darunter die Riace-Bronzen, Michelangelos David, Canovas Die drei Grazien, mittelalterliche Reliefs, Kriegsdenkmäler und Werke moderner und zeitgenössischer Künstler wie Henry Moore, Cornelia Parker und Richard Serra sowie dreidimensionaler Designer wie Thomas Heatherwick.
Ein Glossar mit kritischen und technischen Begriffen, weiterführende Literatur und Fragen für Studenten machen dieses Buch zum idealen Begleiter für alle, die Bildhauerei studieren oder sich einfach dafür interessieren.