Bewertung:

Das Buch erhält gemischte Kritiken. Einige Leser schätzen seinen Humor und seine Tiefe, während andere es langatmig und repetitiv finden. Es handelt von einem Protagonisten, dessen Leben sowohl mit Ironie als auch mit Aufrichtigkeit dargestellt wird und der sich mit schweren Themen wie Leben, Selbstmord und Beziehungen auseinandersetzt. Einige loben den Schreibstil und die Entwicklung der Charaktere, während andere die Länge des Buches und das Fehlen einer klaren Struktur kritisieren.
Vorteile:⬤ Leicht und fesselnd zu lesen
⬤ starker Einsatz von Humor und Ironie inmitten ernster Themen
⬤ gut geschrieben mit einer reflektierenden Erzählung
⬤ interessante Charakterentwicklung
⬤ unterhaltsame Prosa, die das Interesse des Lesers wach hält
⬤ reiches Vokabular und zeitgenössischer Stil
⬤ spricht wichtige Lebensthemen an
⬤ einige Leser fanden es emotional ansprechend.
⬤ Von mehreren Lesern als zu lang empfunden, was zum Verlust des Interesses führt
⬤ repetitiv und ohne definierte Struktur
⬤ verwirrende Erzählsprünge, die den Leser erschöpfen können
⬤ einige Charaktere werden als unsympathisch empfunden
⬤ inkonsistentes Tempo
⬤ einige Leser fanden es im Vergleich zu früheren Werken des Autors enttäuschend.
(basierend auf 172 Leserbewertungen)
Der neue und außergewöhnliche Roman von Fernando Aramburu, nach dem internationalen Erfolg von Patria.
Toni, ein auf die Welt wütender Gymnasiallehrer, beschließt, seinem Leben ein Ende zu setzen. Sorgfältig und gelassen hat er das Datum gewählt: in einem Jahr. Bis dahin wird er jede Nacht in der Wohnung, die er mit seinem Hund Pepa und einer Bibliothek, die er nach und nach abschafft, teilt, eine persönliche Chronik schreiben, hart und ungläubig, aber nicht weniger zärtlich und humorvoll. Darin hofft er, die Gründe für seine radikale Entscheidung zu entdecken, jeden Teil seiner Intimität zu enthüllen, von seiner Vergangenheit und den vielen alltäglichen Problemen eines politisch erschütterten Spaniens zu erzählen. Seine Eltern, ein Bruder, den er nicht ausstehen kann, seine Ex-Frau Amalia, von der er sich nicht trennen kann, und sein verstörter Sohn Nikita werden auftauchen, seziert mit einem unbarmherzigen Skalpell.
Aber auch sein enger Freund Patachula. Und ein unerwarteter Führer. Und in der Abfolge von Liebes- und Familienepisoden in dieser süchtig machenden menschlichen Konstellation erhält Toni, ein desorientierter Mann, der seine Ruinen zählen will, paradoxerweise eine unvergessliche Lektion über das Leben.