Bewertung:

Das Buch bietet einen umfassenden Überblick über die Generäle der US-Armee während des Zweiten Weltkriegs, wobei der Schwerpunkt auf ihrer Laufbahn, ihrem Führungsstil und ihrem Beitrag sowohl auf dem europäischen als auch auf dem pazifischen Kriegsschauplatz liegt. Es ist gut recherchiert und bietet Einblicke in weniger bekannte Generäle, wobei die zentrale Rolle von General George Marshall im Krieg hervorgehoben wird.
Vorteile:⬤ Sehr empfehlenswert für WW2-Enthusiasten und Studenten
⬤ Bietet eine lesbare Konsolidierung eines komplexen Themas
⬤ Hebt weniger bekannte Generäle und ihre Beiträge hervor
⬤ Bietet gute Einblicke in die Führungsdynamik und persönliche Eigenschaften
⬤ Gut recherchiert mit interessanten Anekdoten und Fakten
⬤ Ausgezeichneter Ausgangspunkt für weitere Studien.
⬤ Fehlt eine tiefgehende Analyse der militärischen Strategien und Taktiken
⬤ Einige Leser waren der Meinung, das Buch hätte mehr über die Marine und das Air Corps enthalten sollen
⬤ Kann sich wiederholen und langatmig werden
⬤ Geringfügige sachliche Ungenauigkeiten
⬤ Konzentriert sich mehr auf Kampfeinsätze als auf andere wichtige Rollen innerhalb der Armee
⬤ Einige Rezensionen weisen auf einen Mangel an gründlicher Erforschung der Beziehungen zwischen Marshall und den Generälen hin.
(basierend auf 38 Leserbewertungen)
Marshall and His Generals: U.S. Army Commanders in World War II
General George C. Marshall, Stabschef der US-Armee während des Zweiten Weltkriegs, stand vor der gewaltigen Aufgabe, nicht nur zwei Schauplätze eines globalen Konflikts zu leiten, sondern auch die besten Generäle für die Umsetzung der amerikanischen Großstrategie auszuwählen. Marshall und seine Generäle ist das erste und einzige Buch, das sich ganz auf diesen Auswahlprozess und die daraus resultierenden Leistungen konzentriert, die sowohl hervorragend als auch enttäuschend waren. Stephen Taaffe beschreibt und kritisiert den Hintergrund, den Charakter, die Leistungen und das Versagen der mehr als drei Dutzend Generäle, die für die obersten Kommandos der Kampfgruppen ausgewählt wurden - von Kommandeuren wie Dwight Eisenhower und Douglas MacArthur bis hin zu einigen fast vergessenen.
Taaffe erforscht, wie und warum Marshall die Befehlshaber der Armee auswählte. Zu seinen Hauptkriterien gehörten der Charakter (einschließlich "selbstloser und hingebungsvoller Zielstrebigkeit"), die Ausbildung (ob in West Point, Fort Leavenworth oder am Army War College) und die Ausgewogenheit zwischen Erfahrung und relativer Jugend in einem Krieg, der sowohl Weisheit als auch große körperliche Ausdauer erforderte. Im Verlauf des Krieges bezog Marshall auch die von seinen Generälen gezeigte Kampfführung und die Meinungen seiner Befehlshaber auf den Kriegsschauplätzen in seine Berechnungen ein.
Taaffe stellt Eisenhower, MacArthur, George Patton, Omar Bradley, Walter Krueger, Robert Eichelberger, Courtney Hodges, Lucian Truscott, J. Lawton Collins, Alexander �Sandy� Patch, Troy Middleton, Matthew Ridgeway, Mark Clark und fünfundzwanzig weitere Generäle, die in diesem Konflikt dienten, in den Mittelpunkt. Er beschreibt ihre Führungs- und Entscheidungsfindungsprozesse und liefert Miniaturbiografien und Persönlichkeitsskizzen dieser Männer, die aus ihren persönlichen Unterlagen, offiziellen Aufzeichnungen und Reflexionen von Offizierskollegen stammen.
Dieses bahnbrechende Werk geht tiefer als andere Studien und liefert eine lückenlose Analyse von Marshalls Auswahlverfahren für Befehlshaber auf operativer Ebene. Taaffe kritisiert auch die Leistung dieser Generäle während des Krieges und zeigt auf, inwieweit ihre Handlungen als Sprungbrett für eine Beförderung dienten.
Marshall und seine Generäle ist ein ehrgeiziges Werk und voller scharfer Einsichten, das für jeden, der sich für den Zweiten Weltkrieg und militärische Führung im Allgemeinen interessiert, eine Pflichtlektüre ist.