Bewertung:

Das Buch bietet eine detaillierte Geschichte des Revolutionskriegs und seiner Generäle, die für ihre Ausgewogenheit von Erzählung und Kontext gelobt, aber für ihren Stil und ihre Tiefe kritisiert wird. Während einige Leser es als lehrreich und informativ empfanden, waren andere der Meinung, dass es ihm an Engagement und Persönlichkeit mangelte, so dass es insgesamt eine gemischte Erfahrung war.
Vorteile:⬤ Ausgewogen und informativ
⬤ deckt den Revolutionskrieg im Detail ab
⬤ enthält interessante Leckerbissen und eine gute Erzählung
⬤ bietet einen größeren Kontext
⬤ unterhaltsam und lehrreich
⬤ gut gemachte Erzählung.
⬤ Einige fanden es fade und mittelmäßig
⬤ häufige anonyme Zitate lenkten vom Text ab
⬤ zu technisch mit unzureichendem Fokus auf Persönlichkeiten
⬤ für einige Leser schwer zu fassen.
(basierend auf 5 Leserbewertungen)
Washington's Revolutionary War Generals, 68
Zu Beginn des Revolutionskriegs gründete der Kongress eine nationale Armee und ernannte George Washington zu ihrem Oberbefehlshaber. Der Kongress wählte dann zahlreiche untergeordnete Generäle aus, die die verschiedenen Abteilungen, Divisionen und Brigaden der Armee leiten sollten. Wie das letztendlich funktionierte, ist allgemein bekannt. Weniger bekannt ist jedoch, wie gut die Entscheidungen des Kongresses auf dem Weg dorthin funktioniert haben. Obwohl Historiker viele von Washingtons Untergebenen untersucht haben, ist Washingtons Generäle des Revolutionskriegs das erste Buch, das diese Männer in einer kollektiven, integrierten Weise betrachtet. Dieses Buch ist eine gründliche Studie über die Karrieren der Generäle der Kontinentalarmee im Revolutionskrieg - ihre Erfahrungen, Leistungen und Beziehungen zu Washington und dem Kontinentalkongress - und bietet einen Überblick über die Kommandopolitik innerhalb und außerhalb der Armee sowie eine einzigartige Perspektive darauf, wie sie Washingtons Kriegsführung beeinflusste.
Nach Ansicht des Autors Stephen R. Taaffe ist es unmöglich, den Ausgang des Unabhängigkeitskrieges zu verstehen, ohne zunächst die militärische Führung Amerikas zu untersuchen. Seine Beschreibung von Washingtons Generälen - wer sie waren, wie sie ihre Aufträge erhielten und wie sie sich schlugen - trägt wesentlich dazu bei, zu erklären, wie diese amerikanischen Offiziere, denen es an Erfahrung und militärischem Genie mangelte, sich gegen ihre professionellen britischen Kollegen durchsetzten. Taaffe folgt diesen Männern durch die wichtigsten Schlachten und Feldzüge des Krieges sowie durch seine größten Kontroversen, wie die Conway Cabal und die Newburgh-Verschwörung, und webt eine Erzählung in der großen Tradition der Militärgeschichte. Vor diesem Hintergrund bietet seine Darstellung der Komplexität und der Besonderheiten des Charakters und der Politik der militärischen Führung ein neues Verständnis von George Washington, dem Unabhängigkeitskrieg und den frühesten Anfängen des US-Militärs.
Dieses Buch ist eine einzigartige Kombination aus Biografie und institutioneller Geschichte, durchsetzt mit politischer Analyse. Es ist ein durchdachter, gründlich recherchierter und äußerst lesenswerter Beitrag zur Literatur über die Revolution.