Bewertung:

Das Buch wird wegen seines informativen Inhalts und seiner aufschlussreichen Perspektive auf die Kultur des Gitxaala-Volkes, in der sich anthropologisches Fachwissen mit persönlichen Erzählungen verbindet, hoch geschätzt. Einige Leser fanden jedoch, dass es an neuem Material mangelt.
Vorteile:Enormer Umfang an Informationen, verbindet anthropologische und persönliche Perspektiven, wichtige Ergänzung zur Literatur der Ureinwohner der NW-Küste, sehr gut recherchiert.
Nachteile:Einige Leser waren enttäuscht über den Mangel an neuem Material.
(basierend auf 4 Leserbewertungen)
People of the Saltwater: An Ethnography of Git Lax m'Oon
Ein 2017 gewählter herausragender akademischer Titel.
In People of the Saltwater (Menschen des Salzwassers) erforscht Charles R. Menzies die Geschichte einer uralten Tsimshian-Gemeinschaft und konzentriert sich dabei auf die Menschen und ihren dauerhaften Platz in der modernen Welt. Die Gitxaala Nation hat die zerklüftete Nordküste von Britisch-Kolumbien seit Jahrtausenden ihr Zuhause genannt und ihr Territorium und ihre traditionelle Lebensweise mit Stolz bewahrt.
People of the Saltwater skizziert zunächst die sozialen und politischen Beziehungen, die die Gitxaala-Gesellschaft ausmachen. Obwohl sich diese traditionellen Beziehungen verändert haben, haben sie den Kolonialismus und das Aufkommen der industriellen kapitalistischen Wirtschaft überstanden. Für diese Gesellschaft ist es von grundlegender Bedeutung, in allen Lebensbereichen eine Verbindung zwischen ihrer Vergangenheit und ihrer Gegenwart herzustellen, angefangen beim Verständnis für ihre erblichen Führer bis hin zur Fortführung ihrer alten Zeremonien.
Menzies wendet sich dann einer Diskussion über eine auf der Gewinnung natürlicher Ressourcen basierende Wirtschaft zu, indem er die Fischerei und ihre zentrale Bedeutung für die kulturellen Wurzeln der Gitxaalas untersucht. Die Fischerei unterstützt die Gitxaala-Nation nicht nur wirtschaftlich, sondern dient auch als Quelle einer ausgeprägten kulturellen Identität. Menzies' Bericht aus erster Hand beschreibt den Platz der Gruppe innerhalb der Kulturanthropologie und die Bedeutung ihrer Lebensweisen, Traditionen und Geschichten in der heutigen nicht-traditionellen Gesellschaft.