Bewertung:

Das Buch „Mit Pfeil, Schwert und Speer“ bietet einen umfassenden Überblick über die antike Kriegsführung in verschiedenen Kulturen, leidet aber unter der oberflächlichen Behandlung seiner Themen. Es enthält zwar wertvolle historische Einblicke und Illustrationen, aber Leser, die eine eingehende Analyse suchen, könnten enttäuscht werden. Die Gliederung des Buches wird kritisiert, manche finden sie verwirrend oder schlecht strukturiert.
Vorteile:⬤ Gute Zusammenfassung der antiken Kriegsführung
⬤ nützliches Nachschlagewerk für ernsthafte Studenten
⬤ gut recherchierte Kapitel
⬤ interessante Illustrationen und Karten
⬤ bietet Einblicke in verschiedene Kriegerkulturen
⬤ geschrieben von einer gebildeten Quelle mit historischem Hintergrund.
⬤ Oberflächliche Behandlung von Themen
⬤ fehlt ein kohärenter Rahmen
⬤ schlecht organisiert
⬤ bietet keine eingehende Analyse von Waffen oder militärischen Taktiken
⬤ einige Teile sind verwirrend und erschlagend
⬤ enttäuschende Qualität der Karten
⬤ gemischte Gefühle über die allgemeine Schreibqualität.
(basierend auf 6 Leserbewertungen)
With Arrow, Sword, and Spear: A History of Warfare in the Ancient World
Die meisten Studien über die antike Kriegsführung konzentrieren sich nur auf die Griechen und die Römer, aber diese umfassende Studie deckt die gesamte antike Welt ab, von Griechenland und Rom bis zum Nahen Osten und dann weiter östlich nach Parthien, Indien und China.
Bradford entführt den Leser mitten in die Schlachten der Antike, die hinter so großen Führern wie Thutmose III., Aschurbanipal, Alexander, Hannibal, Cäsar und dem ersten Kaiser von China liegen. Er beschreibt detailliert den Aufstieg und Fall von Imperien, die Rolle der Führung und die Entwicklung von Taktik und Strategie.
Man sieht den Zusammenprall der Völker: Nomaden gegen Agrargesellschaften, Infanterie gegen Kavallerie sowie die größte technologische Veränderung in der Geschichte - die Kombination von Kompositbogen und Streitwagen. In diesem lesenswerten Bericht werden die antiken Armeen im Hinblick auf die moderne Militärdoktrin analysiert, so dass der Leser Vergleiche zwischen den Kriegsparteien anstellen kann. Die Rekrutierung war beispielsweise sehr unterschiedlich: Die Römer zogen aus einem begrenzten Pool von Rekruten mit einer Dienstzeit von zwanzig bis dreißig Jahren, während die chinesischen Planer einen großen Pool mit kurzer Dienstzeit bevorzugten.
Obwohl sich die verschiedenen Regierungsformen auf sehr unterschiedliche Weise auf den Krieg vorbereiteten und ihn führten, stellt Bradford fest, dass eine bessere Organisation zum Erfolg auf dem Schlachtfeld führte und dass gesellschaftliche Innovationen in den meisten Fällen wichtiger waren als technologische Innovationen. Die fortlaufende Diskussion über die Lehren aus der antiken Kriegsführung rund um den Globus wird sowohl für interessierte Leser als auch für Militärexperten wertvolle Erkenntnisse liefern.