Bewertung:

Das Buch „What Hasn't Been Written About Cassino?“ von Peter Caddick-Adams bietet einen detaillierten und gut recherchierten Bericht über die Kämpfe um Monte Cassino während des Zweiten Weltkriegs. Der Autor liefert eine klare Prosa und eine fesselnde Erzählung, die die Erfahrungen und Beiträge der verschiedenen nationalen Kontingente, die an der Kampagne beteiligt waren, einbezieht. Einige Leser bemängelten jedoch das Fehlen von Karten, was es schwierig macht, sich die Ereignisse vorzustellen. Insgesamt ist das Buch für Liebhaber der Militärgeschichte sehr zu empfehlen.
Vorteile:⬤ Detaillierte und gründliche Darstellung der Kämpfe um Monte Cassino.
⬤ Klarer und fesselnder Schreibstil, der auch für diejenigen zugänglich ist, die mit Militärgeschichte nicht vertraut sind.
⬤ Objektive Analyse der verschiedenen beteiligten nationalen Kontingente, die Stärken und Schwächen unvoreingenommen aufzeigt.
⬤ Gut recherchiert mit umfangreichen Referenzen, einschließlich zeitgenössischer Berichte und wissenschaftlicher Abhandlungen.
⬤ Bietet Einblicke in die persönlichen Erfahrungen der Soldaten und in die allgemeinen Auswirkungen des Feldzugs.
⬤ Begrenzte Anzahl von Karten, was es dem Leser erschwert, sich Schlachten und Truppenbewegungen vorzustellen.
⬤ Einige Leser waren der Meinung, dass die historische Detailfülle überwältigend sein könnte und die Erzählung gelegentlich ins Stocken brachte.
⬤ Das Fehlen einer abschließenden Zusammenfassung des Gesamtergebnisses des Italienfeldzugs wurde bemängelt.
⬤ Die Hardcover-Version wird als einfaches Taschenbuch mit festem Einband beschrieben, nicht als echtes Hardcover.
(basierend auf 68 Leserbewertungen)
Monte Cassino: Ten Armies in Hell
Ausgewählt als Kirkus Reviews Bestes Buch des Jahres 2013
Die schrecklichsten Schlachten des Zweiten Weltkriegs sind im Gedächtnis der Menschen verankert: Stalingrad, die Ardennen, Iwo Jima, um nur einige zu nennen. Monte Cassino sollte unter ihnen stehen. Tief in den italienischen Bergen unter einem mittelalterlichen Kloster ausgetragen, war es eine erstaunlich brutale Begegnung, bei der zehn Armeen unter Bedingungen zermalmt wurden, die so schlimm waren wie die Ostfront zu ihren schlimmsten Zeiten.
Jetzt hat die Schlacht die Chronik, die sie verdient. In Monte Cassino schildert der Militärhistoriker Peter Caddick-Adams anschaulich, wie eine Reihe von Männern aus der ganzen Welt in einer alten Klosterstadt das längste und verheerendste Gefecht des Italienfeldzugs bestritten. Nicht nur Amerikaner, Briten und Deutsche, sondern auch Russen, Inder, Georgier, Nepalesen, Ukrainer, Franzosen, Slowaken, Armenier, Neuseeländer und Polen kämpften und starben dort. Caddick-Adams bietet einen Panoramablick auf die strategischen Höhen und blickt über die Schultern der Truppen, die vergeblich im steinigen Boden nach Deckung suchen. Hier finden sich prägnante Skizzen der Befehlshaber des Kriegsschauplatzes - Feldmarschall "Lächelnder Albert" Kesselring, der Rommel ausmanövrierte, um die deutschen Truppen in Italien zu befehligen, und der englische Aristokrat General Harold Rupert Leofric George Alexander, hochgewachsen, gut gelaunt und - was für Churchill sehr wichtig war - ein echter General. Caddick-Adams stellt Cassino in den Kontext des italienischen Feldzugs und der größeren Kriegspläne der Alliierten und nimmt die Leser mit in die wilden, oft handgreiflichen Kämpfe in der zerbombten mittelalterlichen Stadt. Er schildert das brutale Wetter und das unerbittliche Terrain - die Trümmer und felsigen Hänge, die unter Artilleriebeschuss gefährlich zerbrachen und das Echo des Granatbeschusses so laut werden ließen, dass die Männer allein aufgrund der Akustik Mühe hatten, bei Verstand zu bleiben.
Im Laufe von vier Monaten forderte der Kampf rund 200.000 Opfer, und alliierte Flugzeuge zerstörten das historische Kloster und schließlich auch die gesamte Stadt.
Mit wissenschaftlicher Sorgfalt, aufschlussreicher Analyse und erzählerischem Elan hat Caddick-Adams einen monumentalen Bericht über eine der weniger bekannten, aber nicht weniger verheerenden Schlachten des Zweiten Weltkriegs verfasst.