Bewertung:

Die Rezensionen zu „Schnee und Stahl: The Battle of the Bulge“ von Peter Caddick-Adams heben sowohl die gründliche Recherche als auch die Tiefe der Geschichte hervor, die das Buch zu einer wertvollen Quelle für das Verständnis der Ardennenoffensive macht. Während viele Leser die detaillierten Erzählungen und Einblicke in die Erlebnisse der Soldaten schätzen, wird Kritik an der Länge des Buches, dem Tempo, dem Erzählstil und dem Mangel an kohärenter Spannung geübt. Mehrere Leser bemängeln auch technische Probleme mit Karten und Formatierung, die den Lesegenuss beeinträchtigen.
Vorteile:⬤ Gut recherchierte und detaillierte Darstellung der Ardennenoffensive
⬤ umfassende Erzählung, die verschiedene Perspektiven einbezieht
⬤ zahlreiche persönliche Anekdoten, die die Schlacht lebendig werden lassen
⬤ geht auf strategische Implikationen und den historischen Kontext ein
⬤ klärt falsche Vorstellungen über die Schlacht auf
⬤ lohnend für Leser, die sich für die Geschichte des Zweiten Weltkriegs interessieren.
⬤ Das Buch ist langatmig und bedächtig, was nicht alle Leser anspricht
⬤ einige fanden den Erzählstil nicht kohärent und spannend
⬤ mehrere Leser kritisierten die schlechte Qualität der Karten
⬤ technische Probleme beim Schreiben, wie z.B. Syntaxfehler und umständliche Formulierungen
⬤ erhebliches Hintergrundwissen kann erforderlich sein, um den Inhalt vollständig zu verstehen.
(basierend auf 271 Leserbewertungen)
Snow and Steel: The Battle of the Bulge, 1944-45
Zwischen dem 16. Dezember 1944 und dem 15. Januar 1945 verschanzten sich die amerikanischen Streitkräfte in den stark bewaldeten Ardennen in Belgien, Frankreich und Luxemburg und verteidigten sich bei eisigen Temperaturen, tiefem Schnee und dichtem Nebel gegen eine vorrückende deutsche Armee. Die Operation Herbstnebel war eine massive deutsche Gegenoffensive, die die Alliierten in ihrem Umfang und ihrer Intensität verblüffte. Am Ende war die 40 Tage dauernde Ardennenoffensive, wie sie inzwischen genannt wird, die blutigste Schlacht der US-Streitkräfte im Zweiten Weltkrieg und in der Tat die größte Landschlacht in der amerikanischen Geschichte. Bevor der deutsche Vormarsch gestoppt werden konnte, fielen von den 610.000 amerikanischen Soldaten, die an der Kampagne teilnahmen, etwa 89.000, darunter 19.000 Gefallene.
Bei diesem Gefecht wurden Tausende von Amerikanern als Kriegsgefangene genommen, von denen einige von der SS massakriert wurden, aber es war auch Zeuge des sagenumwobenen Widerstandes der US-Streitkräfte bei Bastogne, als die deutschen Truppen die Region belagerten, und gipfelte in einem entscheidenden, wenn auch kostspieligen amerikanischen Sieg. Die von Hitler selbst angeordnete und geleitete Ardennenoffensive - gegen den Rat seiner Generäle - war die letzte deutsche Großoffensive an der Westfront. Im Gefolge der Niederlage waren viele erfahrene deutsche Einheiten an Männern und Ausrüstung stark dezimiert. Die letzten Reserven waren aufgebraucht, und diese unersetzlichen Verluste sollten das Ende des Krieges beschleunigen.
In Schnee und Stahl stützt sich Peter Caddick-Adams auf Interviews mit über 100 Teilnehmern des Feldzugs sowie auf Archivmaterial aus deutschen und US-amerikanischen Quellen, um eine ansprechend geschriebene und gründliche Neubewertung der historischen Schlacht vorzunehmen. Caddick-Adams geht auf die auf beiden Seiten verbreiteten Nachrichtendienstmängel, die Auswirkungen des Wetters und den Einfluss des Geländes auf den Ausgang der Schlacht ein und zeigt geschickt die Unterschiede in der Bewaffnung und der Doktrin der amerikanischen und deutschen Streitkräfte auf, während er gleichzeitig neue Einblicke in die Ursprünge der Schlacht gewährt.
Die Charaktere der Beteiligten sowohl auf amerikanischer als auch auf deutscher Seite, vom Generalstab bis zum Fußvolk.
Die Bereitschaft der Truppen.
Und die Entscheidungen und Taktiken, die den deutschen Rückzug und den amerikanischen Sieg beschleunigten. Bei der erneuten Untersuchung der SS- und deutschen Infanterieeinheiten in den Ardennen zeigt er, dass sie alles andere als tödliche Militäreinheiten waren, sondern fast alle zu schwach, schlecht ausgerüstet und schlecht ausgebildet.
Keep in the.
Bis zur letzten Minute über den Angriff im Unklaren gelassen, kämpften sie in völliger Unkenntnis ihrer Gegner oder des Geländes. Letztendlich kommt Caddick-Adams zu dem Schluss, dass der deutsche Angriff von Anfang an zum Scheitern verurteilt war.
Gestützt auf seine intime Kenntnis des Schlachtfelds und seine über zwanzigjährige persönliche Erfahrung auf dem Schlachtfeld hat Caddick-Adams den bisher fesselndsten und vollständigsten Bericht über die Ardennen verfasst.