Bewertung:

Das Buch „Murder on the Ohio Belle“ von Stuart Sanders ist ein fesselnder und gut recherchierter Bericht über das Leben auf Flussschiffen im 19. Jahrhundert, in dem eine wahre Kriminalgeschichte mit bedeutenden historischen Zusammenhängen über die amerikanische Kultur, die soziale Klasse und den Bürgerkrieg verwoben wird. Die Leserinnen und Leser schätzen die lebendige Darstellung der damaligen Zeit und die verschiedenen Charaktere, die in die Erzählung eingebunden sind.
Vorteile:⬤ Gut recherchiert mit soliden historischen Details.
⬤ Fesselnde Erzählung, die ein lebendiges Bild des Lebens und der Kultur auf den Flussschiffen vermittelt.
⬤ Bietet Einblicke in die amerikanische Geschichte, insbesondere in die 1800er Jahre und die Zeit des Bürgerkriegs.
⬤ Lehrreich und unterhaltsam, spricht sowohl Geschichtsbegeisterte als auch Fans von wahren Verbrechen an.
⬤ Historische Fotografien bereichern das Leseerlebnis.
⬤ Für Leser, die sich nicht für Geschichte oder wahre Verbrechen interessieren, ist das Buch möglicherweise nicht geeignet.
⬤ Einige Leser könnten die Details über die Flussschifffahrtskultur zu nischenhaft oder spezifisch finden.
(basierend auf 8 Leserbewertungen)
Murder on the Ohio Belle
Im März 1856 wurde eine Leiche an das Ufer des Mississippi gespült. Das war nichts Ungewöhnliches.
Damals fischten die Menschen mit beängstigender Häufigkeit Leichen aus dem Fluss. Doch diese Leiche, deren Arme und Beine an einen Stuhl gefesselt waren, wirkte besonders unheimlich. Die Leiche gehörte zu einem Mann, der Passagier auf dem luxuriösen Dampfschiff Ohio Belle gewesen war, und er war der Sohn eines Südstaaten-Pflanzers.
Wer hatte diesen wohlhabenden Mann gefesselt und in den Fluss geworfen? Und warum? Als sich die Berichte über den Mord verbreiteten, erschauderte eine Zeitung: "Die Details sind wirklich schrecklich und so berechnet, dass sie einen Schauer des Entsetzens auslösen.". Auf der Grundlage von Augenzeugenberichten deckt Murder on the Ohio Belle die mysteriösen Umstände des Blutvergießens auf.
Die Ohio Belle war ein von Sezessionisten gekapertes Schiff aus dem Norden, das die Grenze zwischen Sklaven- und Freistaaten am Rande der Grenze befuhr und sich im Spannungsfeld der größten Spannungen des 19. Stuart W.
Sanders taucht in die Geschichte dieses bemerkenswerten Dampfers ein - eine Geschichte von Doppelmorden, geheimen Identitäten und überstürzten Fluchten - und enthüllt die blutigen Wurzeln der Ehrenkultur der Vorkriegszeit, des Klassismus und der Selbstjustiz.