Bewertung:

Perryville Under Fire von Stuart Sanders bietet eine eingehende Untersuchung der Folgen der Schlacht von Perryville in Kentucky und konzentriert sich dabei auf die verheerenden Auswirkungen auf die örtliche Gemeinde. Er beleuchtet den emotionalen und physischen Tribut der Schlacht und zeichnet anhand von Berichten aus erster Hand und gründlicher Recherche ein lebendiges Bild der Schrecken, denen die Bewohner und Soldaten ausgesetzt waren. Rezensionen loben die gute Lesbarkeit, die starke Erzählweise und die Bedeutung der Anerkennung der Folgen des Krieges über das Schlachtfeld hinaus.
Vorteile:Gut geschriebene und fesselnde Erzählung, gründliche Verwendung von Primärquellen, sehr informativ über die Auswirkungen des Krieges auf die Zivilbevölkerung, bietet eine einzigartige Perspektive auf die Nachwirkungen der Schlacht, empfohlen für alle, die sich für den Bürgerkrieg und seine Auswirkungen auf die Gemeinden interessieren, starke emotionale Resonanz durch Berichte aus erster Hand.
Nachteile:Grafische Beschreibungen können für manche Leser verstörend sein, relativ kurzer Umfang (122 Seiten), Fehlen einer umfassenden Liste der Opfer und ihrer Schicksale nach der Schlacht, manche Leser wünschen sich vielleicht genauere Statistiken zu den Opfern.
(basierend auf 18 Leserbewertungen)
Perryville Under Fire: The Aftermath of Kentucky's Largest Civil War Battle
Die Schlacht von Perryville hat nicht nur Soldaten und ihre Vorräte vernichtet. Das größte Gefecht des Commonwealth forderte auch einen hohen Tribut von der Gemeinde Perryville und den Bürgern der umliegenden Städte.
Nachdem die Konföderierten einen taktischen Sieg errungen hatten, waren sie dennoch gezwungen, das Gebiet zu verlassen. Die verbliebenen Unionssoldaten waren auf die enormen Aufgaben der Bestattung der Toten, der Versorgung der Verwundeten und des Wiederaufbaus der Infrastruktur nicht vorbereitet, denn sie hatten mehr als 7 500 Tote zu beklagen.
Stattdessen fiel diese mühsame Aufgabe den tapferen und geschundenen Einheimischen zu. Der ehemalige Direktor der Perryville Battlefield Preservation Association, Stuart Sanders, stellt erstmals ausführlich dar, wie die unverwüstlichen Einwohner das Chaos dieser blutigen Schlacht bewältigten und wie sie ihre Stadt aus den Trümmern wieder aufbauten.