Bewertung:

Virginia Woolfs „Mrs. Dalloway“ ist ein komplexer Roman der Moderne, in dem Themen wie Zeit, Erinnerung, Identität und der Zustand des Menschen durch die Technik des Bewusstseinsstroms untersucht werden. Die Geschichte folgt Clarissa Dalloway, die sich auf eine Party vorbereitet und dabei ihre Gedanken und Beziehungen zu verschiedenen Personen im London der Nachkriegszeit durchlebt. Während der Text für seine lyrische Qualität und Tiefe gelobt wird, stellt er den Leser aufgrund seines nicht-linearen Stils und seiner Mehrdeutigkeit vor Herausforderungen.
Vorteile:Meisterhaftes Schreiben mit exquisiten Details und lyrischer Prosa.
Nachteile:Tiefgründige Erforschung komplexer Themen im Zusammenhang mit menschlichen Erfahrungen, gesellschaftlichen Normen und existenziellen Dilemmata.
(basierend auf 678 Leserbewertungen)
Nach dem Ersten Weltkrieg und der Grippeepidemie von 1918 bereitet die elegante und temperamentvolle Clarissa Dalloway eine Party vor und erinnert sich an die Menschen, die sie einst geliebt hat.
In einem anderen Teil Londons leidet Septimus Smith an einer Kriegsneurose und steht kurz vor dem Wahnsinn. Ihre Tage verflechten sich und ihre Leben laufen zusammen, als die Party ihren glanzvollen Höhepunkt erreicht.
Im Laufe eines einzigen Tages schafft Woolf ein unheimliches Simulakrum des Bewusstseins, indem sie Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft zusammenführt und Eindruck für Eindruck das Gefühl des Lebens selbst aufzeichnet.