Bewertung:

Virginia Woolfs „Mrs. Dalloway“ ist ein komplexer Roman der Moderne, in dessen Mittelpunkt Clarissa Dalloway steht, die sich auf eine Party im London der 1920er Jahre vorbereitet. Das Buch nutzt eine Erzählung im Strom des Bewusstseins, um Themen wie Zeit, Erinnerung und Identität durch die Gedanken und Erfahrungen verschiedener Charaktere zu erforschen, einschließlich der Auswirkungen des Ersten Weltkriegs. Das Buch zeichnet sich durch seine komplizierte Erforschung der Charaktere und lyrische Prosa aus, obwohl es Herausforderungen in Bezug auf Zugänglichkeit und Struktur darstellt.
Vorteile:Der Roman zeichnet sich durch eine lebendige und exquisite Prosa, einen gekonnten Bewusstseinsstrom und eine tiefgründige Erforschung menschlicher Erfahrungen und gesellschaftlicher Normen aus. Die Entwicklung der Charaktere ist reichhaltig und bietet Einblicke in ihr Innenleben und ihre Komplexität. Viele Leser schätzen Woolfs Meisterschaft in der Sprache und die emotionale Tiefe der Erzählung.
Nachteile:Aufgrund der nicht linearen Struktur und der langen, komplexen Sätze ist es für die Leser oft schwierig, „Mrs. Dalloway“ zu folgen. Der rasche Wechsel zwischen den Gedanken und Perspektiven der Figuren kann verwirrend sein, so dass man genau hinschauen muss. Manche sind der Meinung, dass es an traditionellen Handlungselementen fehlt, was es für diejenigen, die geradlinige Erzählungen bevorzugen, weniger unterhaltsam macht.
(basierend auf 678 Leserbewertungen)
Mrs. Dalloway ist der bekannteste Roman von Virginia Woolf. Dieser bahnbrechende Roman ist ein Meisterwerk. Das Buch scheint sich an einem einzigen Tag im Leben der gleichnamigen Mrs. Dalloway abzuspielen, aber es ist viel mehr.
Mrs. Dalloway bereitet sich auf eine Dinnerparty vor, die an diesem Abend stattfinden soll. Während sie ihrem Tag nachgeht, wandern ihre Gedanken zu den Menschen, die an der Party teilnehmen werden, und zu ihrer Beziehung zu ihnen. Ihr Ehemann, Richard Dalloway; Peter Walsh, ein Mann, den sie stattdessen hätte heiraten können; Sally Seton, eine Frau, mit der sie einen verbotenen Kuss geteilt hat; Septimus Warren Smith, ein Mann, der langsam dem Wahnsinn verfällt.
In einem bahnbrechenden Bewusstseinsstrom wechselt der Fokus der Erzählung zwischen Mrs. Dalloway und den Personen, die an ihrer Dinnerparty teilnehmen werden, hin und her.
Die Dinnerparty ist, wie der Roman, ein Erfolg.