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Scar On / Scar Off
Jennifer Maritza McCauleys "Scar On/Scar Off" durchläuft die Grenzgebiete des Mestiza-Bewusstseins, abwechselnd neonbeleuchtet und pochend, trotzig und kollidierend, suchend und kämpfend, mit einer Handvoll Anerkennung, auf der ständigen Suche nach Überschneidungen und Dualitäten.
Indem sie sich auf Audre Lorde, Gloria Anzaldua, Toni Morrison, Claudia Rankine und die Inspirationen ihrer verstorbenen Freundin Monica A. Hand beruft, evoziert McCauley durch Polyglossie und hybriden Text anschaulich die Beziehungen zwischen Psyche und Stadt, Identität und Sprache.
Im Rhythmus und im Schwung dieser Gedichte und fragmentarischen Geschichten finden wir Anklänge an Sarah Webster Fabio, Beyonce, Flamenco, Nikki Giovanni, Straßenslang, Gefahr und Hoffnung. Dies ist eine tiefgründige Sammlung, eine rebellische Sprache.