
Natality and Finitude
Philosophen sind daran gewöhnt, die menschliche Existenz als endlich und an den Tod gebunden zu betrachten.
Anne O'Byrne konzentriert sich stattdessen auf die Geburt als eine Möglichkeit, dem Leben einen Sinn zu geben. Aufbauend auf den Arbeiten von Heidegger, Dilthey, Arendt und Nancy erörtert O'Byrne, wie die Welt zu der unseren wird und wie sich der Sinn aus unseren Beziehungen zu vergangenen und zukünftigen Generationen ergibt.
Themen wie Schöpfung, Zeit, Vererbung, Geburt und Handlung, Verkörperung, biologischer Determinismus und Klonen bilden die Grundlage für diese sensible und kraftvolle Analyse. O'Byrnes Denken bringt wichtige Diskussionen an den Schnittstellen von Feminismus, kontinentaler Philosophie, Religionsphilosophie sowie sozialem und politischem Denken voran und vertieft sie.