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National Identity, Popular Culture and Everyday Life
Der Millennium Dome, Braveheart und Rolls Royce Autos. Wie reproduzieren und verändern kulturelle Ikonen das Gefühl der nationalen Identität? Wie variiert die nationale Identität über Zeit und Raum hinweg, wie wird sie angefochten, und welche Auswirkungen hat die Globalisierung auf die nationale Identität und Kultur? In diesem Buch wird untersucht, wie nationale Identität in der Populärkultur und im Alltagsleben dargestellt, aufgeführt, verräumlicht und materialisiert wird.
Es wird gezeigt, dass nationale Identität in den Dingen steckt, die wir oft als selbstverständlich ansehen, von Landschaften und Essgewohnheiten bis hin zu Tourismus, Kino und Musik. Unsere spezifischen Erfahrungen mit dem Besitz von Autos und dem Autofahren können das Gefühl der Zugehörigkeit verstärken, während Hollywood-Blockbuster und nationale Ausstellungen einen Kontext für den laufenden und oft umstrittenen Prozess der nationalen Identitätsbildung bieten.
Diese und eine Fülle anderer kultureller Formen und Praktiken werden anhand von Beispielen aus Schottland, dem Vereinigten Königreich als Ganzes, Indien und Mauritius untersucht. Das Buch geht auf die erhebliche Vernachlässigung der Populärkulturen in den neueren Studien zum Nationalismus ein und leistet einen Beitrag zu den Debatten über das Verhältnis zwischen „hoher“ und „niedriger“ Kultur.