Bewertung:

In den Rezensionen zu George Orwells „1984“ werden die zeitlose Relevanz, die meisterhafte Erzählweise und die tiefgründige Auseinandersetzung mit Themen wie Totalitarismus, Individualität und Manipulation der Wahrheit hervorgehoben. Viele Leserinnen und Leser sind der Meinung, dass das Buch sogar noch relevanter ist, da sich die heutige Gesellschaft mit ähnlichen Themen wie staatliche Überwachung, Propaganda und individuelle Freiheit auseinandersetzt. Obwohl das Buch für seine kraftvolle Erzählung gelobt wird, wird es auch für seinen düsteren Ton und seine deprimierenden Elemente gelobt.
Vorteile:Das Buch wird für seine tiefgründigen und zum Nachdenken anregenden Einblicke in Macht, Kontrolle und die menschliche Natur gelobt. Die Leser schätzen die zeitlose Relevanz des Buches und seine Fähigkeit, ein Gefühl der Dringlichkeit und der Selbstreflexion über persönliche Freiheit und gesellschaftliche Strukturen zu vermitteln. Der Schreibstil gilt als fesselnd, und die Entwicklung der Charaktere, insbesondere von Winston Smith und Julia, verleiht der Geschichte Tiefe. Viele Rezensenten stellen fest, dass das Buch vor allem für die jüngere Generation eine wichtige Lektüre ist, da es als Warnung vor den Gefahren des Totalitarismus und der Propaganda dient.
Nachteile:Einige Leser finden den Ton des Buches überwältigend düster und deprimierend, was die Lektüre schwierig machen kann. Die ausgedehnten Folterszenen und die düsteren Realitäten des Lebens unter totalitärer Herrschaft können einige davon abhalten, die Erzählung voll und ganz zu genießen. Außerdem erwähnten einige Rezensenten Probleme mit der physischen Qualität bestimmter Ausgaben, z. B. dass der Papiereinband dünn und unbefriedigend ist.
(basierend auf 10511 Leserbewertungen)
Nineteen Eighty-Four
Wenn du ein Bild von der Zukunft haben willst, dann stell dir einen Stiefel vor, der auf ein menschliches Gesicht tritt - für immer.
' Neunzehnhundertvierundachtzig (1949), George Orwells letzter Roman, wurde unter schwierigen Bedingungen kurz vor seinem frühen Tod fertiggestellt. Er ist einer der einflussreichsten und meistgelesenen Romane der Nachkriegszeit und war über viele Jahrzehnte ein großer internationaler Bestseller.
Er wird ständig neu aufgelegt und war lange Zeit umstritten, sowohl in seinem unmittelbaren Kontext des Kalten Krieges als auch in der späteren Geschichte. In mancher Hinsicht ist es ein realistischer Roman, in anderen eher ein Werk der Science-Fiction, eine Dystopie oder eine Satire. In seiner Handlung, seinen Motiven und seinen Gefühlszuständen weist er auch starke Bezüge zur Gotik auf.
Es ist voll von Horror und Schrecken, enthält prophetische Träume und eine Hauptfigur, die sich selbst als „Monster“, „Geist“ und „bereits tot“ sieht. Wie Frankenstein und Dracula ist es fasziniert von der Macht eines dokumentarischen Überbleibsels, das sich an einen unbekannten Leser richtet.