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Not Bread Alone: The Uses of Food in the Old Testament
Im alten Israel war die Herstellung von Nahrungsmitteln ein grundlegendes Anliegen fast aller Israeliten.
Folglich gibt es nur wenige Seiten im Alten Testament, auf denen das Essen nicht erwähnt wird, und das Essen liefert einige der wichtigsten sozialen, politischen und religiösen Symbole im biblischen Text. Not Bread Alone ist die erste detaillierte und umfassende Untersuchung der Nahrung und ihrer Symbolik im Alten Testament und in der Welt des alten Israel.
Viele dieser Symbole sind sehr bekannt, wie etwa die verbotene Frucht im Garten Eden, das abscheuliche Schwein und das Land, in dem Milch und Honig fließen. Nathan MacDonald zeigt, dass die biblische Symbolik im Zusammenhang mit Lebensmitteln weit über diese bekannten Beispiele hinausgeht, indem er eine Sammlung miteinander verbundener Studien vorlegt, die sich auf Arbeiten über Lebensmittel in der Anthropologie oder anderen historischen Disziplinen stützen. Die Studien berücksichtigen sowohl den literarischen Charakter des Textes als auch die zahlreichen historisch-kritischen Fragen, die sich bei der Untersuchung des Textes stellen.
Zu den untersuchten Themen gehören: die Art und der Gesundheitszustand der altisraelitischen Ernährung; die Beziehung zwischen Essen und Erinnerung im Deuteronomium; die Verwechslung von Essen, Sex und Krieg in den Richtern; der Stellenwert des Festmahls in der israelitischen Monarchie; das literarische Motiv des göttlichen Gerichts bei Tisch; die Verwendung von Essen zur Artikulation der israelitischen Identität in der nachexilischen Zeit. Das abschließende Kapitel zeigt, wie einige dieser alttestamentlichen Anliegen im Neuen Testament Widerhall finden.