Bewertung:

Operation Tabarin von Stephen Haddelsey bietet einen detaillierten und fesselnden Bericht über die Anfänge des British Antarctic Survey während des Zweiten Weltkriegs. Das Buch verbindet historische Zusammenhänge mit persönlichen Erzählungen und beleuchtet die Herausforderungen, mit denen die Forscher konfrontiert waren, sowie ihren Beitrag zur modernen Antarktisforschung.
Vorteile:Das Buch ist gut geschrieben, umfassend recherchiert und bietet tiefe Einblicke in die Geschichte der Antarktis sowie eine fesselnde Erzählweise, die das Erlebte lebendig werden lässt, und ist sowohl für Liebhaber der Polargeschichte als auch für allgemeine Leser zu empfehlen. Viele Rezensenten fanden es besonders fesselnd und informativ und stellten Verbindungen zur modernen Antarktisforschung her.
Nachteile:Einige Leser merkten an, dass der Schreibstil einem alten britischen Expeditionsbericht ähnelt, was vielleicht nicht jedem gefällt. Einige Rezensenten waren der Meinung, dass nicht alle Aspekte der Geschichte ausführlich behandelt wurden.
(basierend auf 16 Leserbewertungen)
Operation Tabarin: Britain's Secret Wartime Expedition to Antarctica 1944-46
1943 kam Churchills Kriegskabinett zusammen, um die Eröffnung einer neuen Front zu besprechen.
Die Kämpfe sollten inmitten der Gletscher der Antarktis ausgetragen werden. Die Expedition sollte die Falklandinseln vor einer japanischen Invasion schützen und deutsche U-Boote abwehren, aber auch die britischen Hoheitsrechte angesichts argentinischer Provokationen wiederherstellen.
Die 1944 heimlich errichteten britischen Stützpunkte sollten später auch in einem globalen "Konflikt" eine entscheidende Rolle spielen: dem Kalten Krieg. Operation Tabarin erzählt zum ersten Mal die Geschichte einer der kuriosesten Episoden in dem, was Ernest Shackleton "den weißen Krieg des Südens" nannte.