Bewertung:

Das Buch ist ein gut recherchierter und fesselnder Bericht über die Commonwealth Trans-Antarctic Expedition 1957-58 unter der Leitung von Dr. Vivian Fuchs. Es hebt die Leistungen der Expedition hervor, die im Zusammenhang mit der Erforschung der Antarktis oft übersehen werden. Die Rezensenten lobten den Enthusiasmus des Autors, seinen Schreibstil und die Ausführlichkeit der Darstellung. Einige Leser wünschten sich jedoch bessere oder zusätzliche Karten und bemängelten die Schriftgröße.
Vorteile:Gut recherchiert und fesselnd geschrieben, aufschlussreicher historischer Kontext, Würdigung einer vergessenen Expedition, Hervorhebung der Leistungen der Expeditionsmitglieder, enthusiastische Erzählung, unterhaltsam und schwer aus der Hand zu legen.
Nachteile:Fehlende zusätzliche Karten für die Navigation, kleine Schriftgröße, die das Lesen erschwert.
(basierend auf 6 Leserbewertungen)
Shackleton's Dream: Fuchs, Hillary and the Crossing of Antarctica
Im November 1915 sah Sir Ernest Shackleton entsetzt zu, wie die knirschenden Eisschollen des Weddellmeeres das Leben aus seinem Schiff, der Endurance, herausquetschten, bevor sie lautlos zu ihrer letzten Ruhestätte hinunterglitt. In dem Chaos aus zersplittertem Holz, verbogenen Metallteilen und verwickelten Takelagen lag Shackletons Traum, als erster Mensch die Antarktis zu durchqueren. Shackleton überlebte einen zweiten Versuch nicht - aber sein Traum lebte weiter.
Shackleton's Dream erzählt zum ersten Mal die Geschichte der British Commonwealth Trans-Antarctic Expedition, die von Vivian Fuchs und Sir Edmund Hillary geleitet wurde. Vierzig Jahre nach dem Verlust der Endurance machten sie sich auf den Weg, um das zu erreichen, woran Shackleton so heldenhaft gescheitert war. Mit Motorschlitten und umgebauten Traktoren stellten sie sich einer kolossalen Herausforderung: einer gefährlichen 2.000-Meilen-Reise durch die anspruchsvollste Landschaft des Planeten, wo die Temperaturen auf schwindelerregende -129 Grad Celsius fallen können und bittere katabatische Winde vom polaren Hochplateau herabstürzen.
Bei diesem epischen Abenteuer sahen sich zwei Giganten der Forschung des 20. Jahrhunderts nicht nur mit der Natur in ihrer feindlichsten Form konfrontiert, sondern auch mit sich selbst. Von ihren Küstenstützpunkten auf gegenüberliegenden Seiten der Antarktis aus stießen die beiden Führer nach Süden vor, wobei sich die Expedition zu einem dramatischen „Wettlauf zum Südpol“ entwickelte.