Bewertung:

Das Buch ist eine Übersetzung von Wolfram von Eschenbachs „Parzival“ und bietet Einblicke in die mittelalterliche Literatur und Kultur. Es kontrastiert Westons Übersetzung in Reimpaaren mit moderneren Prosaübersetzungen und bietet so eine einzigartige Leseerfahrung. Einige Leser schätzen die Tiefe des Werks und den historischen Kontext, während andere mit Westons Übersetzungsstil zu kämpfen haben.
Vorteile:⬤ Interessante Erforschung der mittelalterlichen Literatur und Kultur.
⬤ Bietet einzigartige Einblicke in die Gralssuche.
⬤ Die Übersetzung fängt die Essenz von Wolframs Werk auf eine Weise ein, die zu tieferem Nachdenken anregt.
⬤ Das Produkt des Verkäufers war in gutem Zustand und preisgünstig.
⬤ Westons Verwendung von gereimten Zweizeilern kann den Leser ermüden und den Sinn verfälschen.
⬤ Ihre Übersetzung basiert auf veralteten wissenschaftlichen Erkenntnissen.
⬤ Manche Leser finden moderne Prosaübersetzungen vielleicht besser lesbar und zugänglicher.
(basierend auf 4 Leserbewertungen)
Die Liebesgeschichte "Parzival" des deutschen Dichters Wolfram von Eschenbach erzählt die turbulente Geschichte des Lebens eines jungen Mannes als Ritter auf der Suche nach dem Heiligen Gral. Sie folgt der mittelalterlichen Heldengeschichte von Parzival, der versucht, seine Sehnsucht nach Liebe mit seiner Suche nach dem Gral in Einklang zu bringen.
Anfangs ist Parzival kindisch und unwissend, und seine schlechten Entscheidungen hindern ihn daran, den Gral zu erlangen. Erst als er seine Seele durch eine Reihe von Prüfungen und Entbehrungen geläutert hat, ist Parzival geheiligt genug, um vom Gral auserwählt zu werden. Eine interessante Entscheidung von Eschenbachs bei der Nacherzählung dieser Legende besteht darin, den Heiligen Gral nicht als Kelch darzustellen, wie es in den klassischen englischen Versionen der Artuslegenden üblich ist.
In seiner Version wird der Gral nicht einmal mit der christlichen Vorstellung vom Kelch Christi in Verbindung gebracht. Vielmehr ist der Heilige Gral ein lebensspendender Stein, der den Männern und Frauen, die in der Burg leben, die den Gral schützt, Nahrung und ewiges Leben schenkt.
Die Geschichte ist auch ein genauer Einblick in das Leben und die Kultur der Volkstraditionen jener Zeit. Wolfram von Eschenbach bezieht alltägliche Ereignisse wie Turniere und Wettkämpfe ein, die den Text noch realistischer erscheinen lassen.
Auch die Art der "Romanze", die in dem Gedicht verwendet wird, hat er bewusst gewählt; von Eschenbach hält sich an die Höflichkeits- und Verwandtschaftsregeln der mittelalterlichen Romanzen und macht dieses Werk zu einem Fenster in die gesellschaftlichen Regeln, die das Verhalten von Rittern, ihre Beziehungen und ihr Streben nach höfischer Liebe bestimmten. Diese Ausgabe ist auf hochwertigem säurefreiem Papier gedruckt.