Bewertung:

In den Rezensionen findet sich eine Mischung aus Bewunderung und Kritik an dem Buch. Die Leser schätzen die aufschlussreiche Analyse und ihre Relevanz für die Populärkultur, weisen aber auch darauf hin, dass einige Theorien veraltet sind und äußern ihre Unzufriedenheit mit dem Zustand des erhaltenen Exemplars.
Vorteile:⬤ Aufschlussreiche Analyse, insbesondere in Bezug auf die Populärkultur
⬤ Aha-Erlebnisse für die Leser
⬤ wertvolle historische Perspektive auf Theorien.
⬤ Einige Theorien werden als veraltet angesehen
⬤ physischer Zustand des Buches war schlecht
⬤ großer Teil des Buches besteht aus dem Vorwort.
(basierend auf 2 Leserbewertungen)
Understanding Popular Culture
Diese überarbeitete Ausgabe eines mittlerweile klassischen Textes enthält eine neue Einleitung von Henry Jenkins, in der er erklärt, warum Fiske für heutige Studenten immer noch von Bedeutung ist, gefolgt von einer Diskussion zwischen den ehemaligen Fiske-Studenten Kevin Glynn, Jonathan Gray und Pamela Wilson zum Thema "Reading Fiske and Understanding the Popular". Beide unterstreichen die anhaltende Relevanz dieses grundlegenden Textes für das Studium der Populärkultur.
Was ist Populärkultur? Wie unterscheidet sie sich von der Massenkultur? Und was verraten populäre "Texte" über die Klassen-, Ethnie- und Geschlechterdynamik in einer Gesellschaft? John Fiske beantwortet diese und eine Vielzahl anderer Fragen in Understanding Popular Culture.
Bei seiner Veröffentlichung verfolgte Understanding Popular Culture einen bahnbrechenden Ansatz zur Untersuchung kultureller Artefakte wie Jeans, Einkaufszentren, Boulevardzeitungen und TV-Spielshows, der auch heute noch relevant ist. Fiske unterscheidet zwischen der Massenkultur - den kulturellen "Produkten", die von einer industrialisierten, kapitalistischen Gesellschaft herausgebracht werden - und der Populärkultur - der Art und Weise, wie Menschen diese Produkte nutzen, missbrauchen und untergraben, um ihre eigenen Bedeutungen und Botschaften zu schaffen. Anstatt sich auf die Versuche der Massenkultur zu konzentrieren, diese zu dominieren und zu homogenisieren, zieht er es vor, die Umgehungen und Manipulationen dieser Versuche durch die Populärkultur zu betrachten (und sich daran zu erfreuen).
Als Begleitbuch zu Reading the Popular präsentiert Understanding Popular Culture eine radikal andere Theorie darüber, was es bedeutet, dass Kultur populär ist: dass sie buchstäblich aus dem Volk kommt. Sie wird ihnen nicht aufgezwungen, sondern von ihnen geschaffen, und ihre Freuden und Bedeutungen spiegeln den Geschmack und die Anliegen des Volkes wider - und eine Ablehnung derer, die von der Massenkultur gefördert werden. Mit Witz, Klarheit und Einsicht entlarvt Professor Fiske den Mythos vom geistlosen Massenpublikum und zeigt, dass die Populärkultur in vielerlei Hinsicht gedeiht, weil das Publikum bewusster ist, als man annimmt.