Bewertung:

In den Rezensionen wird die Enttäuschung über den hohen Preis des Buches und das Vorhandensein von sachlichen Ungenauigkeiten zum Ausdruck gebracht, obwohl der Versuch, das Leben und den Charakter von Joe Strummer zu erforschen, anerkannt wird. Einige Leser sind der Meinung, dass das Buch im Vergleich zu anderen verfügbaren Werken zu diesem Thema nicht viel wert ist.
Vorteile:Versucht, den Charakter und die Bedeutung von Joe Strummer zu ergründen; enthält verschiedene Essays von unterschiedlichen Autoren, die mehrere Perspektiven bieten können.
Nachteile:⬤ Hoher Preis (über 50 £)
⬤ enthält faktische Ungenauigkeiten
⬤ einige Leser sind der Meinung, dass es seinen Preis nicht rechtfertigt und empfehlen alternative Bücher, die einen besseren Wert haben.
(basierend auf 2 Leserbewertungen)
Punk Rock Warlord: The Life and Work of Joe Strummer
Punk Rock Warlord untersucht die Bedeutung von Joe Strummer im Rahmen des fortbestehenden Vermächtnisses von Punkrock und progressiver Politik. Das Buch richtet sich an Wissenschaftler und allgemeine Leser, die sich für The Clash, die Punkkultur und die Überschneidungen zwischen Popmusik und Politik auf beiden Seiten des Atlantiks interessieren.
Die Autoren der Sammlung vertreten ein breites Spektrum an Disziplinen, darunter Geschichte, Soziologie, Musikwissenschaft und Literatur; ihre Arbeiten untersuchen alle Phasen von Strummers Karriere, von seinen frühen Tagen als Straßenmusiker „Woody“ über die turbulenten Jahre als Frontmann von The Clash bis hin zu den „wilden Jahren“ und Strummers letzten Tagen mit den Mescaleros. Punk Rock Warlord bietet einen fesselnden Überblick über sein Thema und stellt gleichzeitig einige der historischen Erzählungen in Frage, die um Strummer, die Punk-Ikone, konstruiert wurden.
Die Aufsätze in Punk Rock Warlord befassen sich unter anderem mit John Graham Mellors Selbstdarstellung als „Joe Strummer, Rockrevolutionär“, mit kritischen und medialen Konstruktionen von Punk sowie mit der komplizierten und sich wandelnden Beziehung des Sängers zu Feminismus und antirassistischer Politik. Diese unterschiedlichen Aufsätze kreisen jedoch um die Behauptung, dass Strummers Aussehen, sein Stil und sein musikalisches Repertoire sowohl in der englischen als auch in der amerikanischen Kultur so verwurzelt sind, dass er sich letztlich aus keiner der beiden Kulturen herauslösen lässt.