
Racial Justice in the Age of Obama
Wie Amerika in der Zeit nach den Bürgerrechten mehr Rassengleichheit erreichen kann
Mit der Wahl von Barack Obama zum ersten schwarzen Präsidenten der Vereinigten Staaten rückt die Frage der Rassengerechtigkeit in Amerika in den Mittelpunkt. Haben schwarze Amerikaner endlich Rassengerechtigkeit erreicht? Ist ein Eingreifen der Regierung nicht mehr erforderlich? Rassengerechtigkeit im Zeitalter von Obama befasst sich mit zeitgenössischen Bürgerrechtsfragen und -theorien und bietet neue Erkenntnisse und wirksame Lösungen für Rassenfragen im heutigen Amerika.
Obwohl sich talentierten Afroamerikanern heute ungeahnte Möglichkeiten bieten, zeigt Roy Brooks, dass es in der schwarzen Gemeinschaft nach wie vor Defizite gibt. Auf der Suche nach Lösungen für diese sozialen Missstände identifiziert Brooks konkurrierende Bürgerrechtstheorien und -perspektiven und ordnet sie in vier verschiedene Kategorien ein: Traditionalismus, Reformismus, begrenzte Trennung und kritische Rassentheorie. Nachdem er jeden Ansatz untersucht hat, konstruiert Brooks die beste Bürgerrechtstheorie für die Obama-Phase der Post-Bürgerrechts-Ära. Brooks untermauert sein theoretisches Modell mit aussagekräftigen Statistiken, die die wichtigsten Rassengruppen nach demografischen Kriterien wie Einkommen und Bildung aufschlüsseln. Er berücksichtigt die kulturellen und strukturellen Erklärungen für die rassische Spaltung der Nation und geht auf positive Maßnahmen, das Scheitern der Integration, die negativen Aspekte der schwarzen Stadtkultur und den begrenzten Zugang der schwarzen Gemeinschaft zu Ressourcen ein. Das Buch konzentriert sich auf Afroamerikaner, aber seine Lehren sind auch für andere Gruppen relevant, darunter Latinos, Asiaten, Frauen sowie Schwule und Lesben.
Racial Justice in the Age of Obama zeigt die heutigen Bürgerrechtsfragen auf, damit alle Gruppen in einer Zeit beispielloser historischer Veränderungen Gleichberechtigung erreichen können.