Bewertung:

Das Buch bietet eine umfassende Untersuchung der Wiedergutmachungsbewegung anhand von Aufsätzen, Statistiken und Zeugenaussagen zu verschiedenen historischen Ungerechtigkeiten. Während viele Rezensenten das Buch als wertvolle Quelle für die Forschung ansehen, insbesondere in Bezug auf spezifische Themen wie die koreanischen Trostfrauen, kritisieren andere, dass es an Tiefe mangelt oder eine fehlerhafte Perspektive auf historische Ungerechtigkeiten bietet.
Vorteile:⬤ Hervorragende Forschungsquelle
⬤ Umfassende Berichterstattung über die Wiedergutmachungsbewegung
⬤ Enthält verschiedene kulturelle Perspektiven
⬤ Enthält echte Zeugenaussagen und umfangreiche Bibliografien für weitere Recherchen.
⬤ Einige Leser finden die Argumente des Autors schwach oder einseitig
⬤ kritisieren den Umgang des Buches mit historischen Perspektiven
⬤ sehen darin eine Förderung von Opferrolle und Schuldgefühlen bei den Lesern.
(basierend auf 3 Leserbewertungen)
When Sorry Isn't Enough: The Controversy Over Apologies and Reparations for Human Injustice
Scheinbar jede Woche taucht eine neue Frage im Zusammenhang mit der derzeitigen weltweiten Aufregung über menschliche Ungerechtigkeiten auf.
Warum bieten die USA den japanischen Amerikanern, die während des Zweiten Weltkriegs in Konzentrationslager deportiert wurden, 20.000 Dollar Sühnegeld an, während sie sich bei den Afroamerikanern nicht einmal für 250 Jahre menschliche Knechtschaft und ein weiteres Jahrhundert institutionalisierter Diskriminierung entschuldigen? Wie können sich die USA und Kanada am besten mit den Völkermordkampagnen gegen die amerikanischen Ureinwohner auseinandersetzen, auf denen ihre Länder gegründet wurden? Wie sollte Japan Wiedergutmachung für die koreanischen Trostfrauen leisten, die während des Zweiten Weltkriegs sexuell versklavt wurden? Warum hält Südafrika es für notwendig, Weiße zu amnestieren, die Schwarze während der Apartheid gefoltert und ermordet haben? Ist das hochgelobte Wiedergutmachungsprogramm Deutschlands, das Milliarden von Dollar an Juden in aller Welt gezahlt hat, ein Erfolg und als solcher ein Beispiel für andere? Ist Entschädigung für historisches Unrecht generell ein gefährliches Blutgeld, das es einer Nation erlaubt, sich für immer von ihrer Verantwortung gegenüber denjenigen zu befreien, denen sie geschadet hat? In dieser reichhaltigen Sammlung von Aufsätzen führender Wissenschaftler, Experten, Aktivisten und politischer Führer aus aller Welt, von denen viele eigens für diesen Band geschrieben wurden, kommen auch die Opfer einiger der schlimmsten Gräueltaten der Welt zu Wort und bieten so eine umfassende Perspektive auf eine internationale Kontroverse, die oft mehr von Hitze als von Vernunft geprägt ist.