Bewertung:

Engs Buch untersucht komplexe Themen der Ethnie und Sexualität und konzentriert sich dabei insbesondere auf die männliche Männlichkeit asiatischer Amerikaner im Verhältnis zur gesellschaftlichen Wahrnehmung. Es bietet einzigartige Einblicke und gilt als bedeutender Beitrag zu den Themen Ethnie und Sexualität, wird aber auch kritisiert, weil es zu akademisch und für ein allgemeines Publikum zu anspruchsvoll ist.
Vorteile:Das Buch gilt als unverzichtbar für Fachleute im Bereich Ethnie und Sexualität und bietet einzigartige und aufschlussreiche Perspektiven auf asiatisch-amerikanische Männlichkeit. Es befasst sich effektiv mit den komplizierten Beziehungen zwischen Queerness, Ethnie und gesellschaftlichen Wahrnehmungen.
Nachteile:Das Buch wird als zu akademisch angesehen, was es für Laien schwer macht, sich damit zu beschäftigen. Es wurde als zu philosophisch beschrieben, dem es an praktischer Anwendbarkeit und Klarheit mangelt. Darüber hinaus sind einige Rezensenten der Meinung, dass es wichtige Fragen zum Verhältnis zwischen Ethnie und Diskurs nur unzureichend behandelt.
(basierend auf 5 Leserbewertungen)
Racial Castration: Managing Masculinity in Asian America
Racial Castration, das erste Buch, das die Bereiche der Asian American Studies und der psychoanalytischen Theorie zusammenbringt, untersucht die Rolle der Sexualität bei der Rassenbildung und den Stellenwert der Ethnie in der sexuellen Identität. David L.
Eng untersucht Bilder - literarische, visuelle und filmische -, die sowohl vergangene als auch gegenwärtige Wahrnehmungen asiatisch-amerikanischer Männer als entmannt, homosexualisiert oder queer darstellen. Eng stellt die theoretischen Diskussionen von Freud, Lacan und Fanon den kritischen Lektüren der Werke von Frank Chin, Maxine Hong Kingston, Lonny Kaneko, David Henry Hwang, Louie Chu, David Wong Louie, Ang Lee und R. Zamora Linmark gegenüber.
Eng setzt diese literarischen und kulturellen Produktionen in Beziehung zur psychoanalytischen Theorie und zu historischen Ereignissen, die für asiatische Amerikaner von besonderer Bedeutung sind, und präsentiert eine nachhaltige Analyse von Traumarbeit und Fotografie, Spiegelbühne und Urszene, Fetischismus und Hysterie. Dabei bietet er verblüffend neue Interpretationen asiatisch-amerikanischer Männlichkeit in ihrer Verbindung mit der Ausgrenzung von Einwanderern, dem Bau der transkontinentalen Eisenbahn, der Kriegsinternierung japanischer Amerikaner, dem Multikulturalismus und dem Mythos der Musterminderheit.
Nachdem sie aufgezeigt hat, auf welch vielfältige Weise asiatisch-amerikanische Männer von den anhaltenden inländischen Normen der Sexualität und Ethnie heimgesucht und eingeengt werden, analysiert Eng die Beziehung zwischen der männlichen asiatisch-amerikanischen Subjektivität und der größeren transnationalen asiatischen Diaspora. Indem er das konventionelle Verständnis der Diaspora als rassisch organisiert in Frage stellt, rekonzeptualisiert er sie stattdessen im Hinblick auf Sexualität und Queerness.